DIANA ORLOW [Lilith von Sirius] :
DEINS FOREVER

Swoon
Jedes Mal wenn ich Sex habe
bin ich alleine
Liege im Bett
öffne die Beine und fühle Deinen Ruf
Du bist hier
ich fange Dich
und fange mich in Dich hinein
Du bist stärker vom Anfang an
Hold! Hold! Fall not in swoon of the excellent kisses!
Breathe not so deep - die!
Diese Linien schreibe ich, und Du wirst sie lesen.
Ich würde gerne selbst wissen, was auf mich ritt, wieso ichDir immer noch treu war. Ich konnte mich nicht mit irgendeinem Freundbelügen, wenn ich nur an Dich denken konnte. Hat man etwasgefunden, was einem richtig entspricht, gibt man sich nicht mitWeniger zufrieden. Ich idealisierte Dich nicht mal, da war Einiges,was mir an Dir nicht besonders gefiel (es beruhigte mich, diesfestzustellen) - darüber hinaus blieb ein Gefühl vonabsoluter Nähe, ein Gefühl, aus dem selben Stoff wie Du zubestehen, eine tief liegende Bereitschaft, alles, womit ich michidentifizieren könnte, stehenzulassen, um Dirnäherzukommen; und Dinge, die ich nicht ganz verstehe, eineSehnsucht nach Geborgenheit, bei der ich mich als Baby empfand...
Nun hieß das alles noch lange nicht, daß ich von Dirirgendeine Affäre forderte, die für niemand gut wäre,für mich gar am wenigsten...
Ich versuchte, vielleicht etwas naiv mit Dir etwas weiterzumachen,was mir sehr anders vorkam, da ich meine Begierde ausgelöschthatte und Dir gegenüber eine platonische Begeisterungentwickelte. Dabei bliebst Du mein Liebling, mein möchte gernbester Freund, derjenige, der mir am meisten Kraft gab. Ichentwickelte diese Bereitschaft, auch, womöglich, warum nicht,gerade nicht mit Dir zu schlafen, denn dies kam mir als dienötige Voraussetzung vor, Dir eine gewisse Freiheit undLockerheit mir gegenüber zu verleihen. So stolz von dieser neuenKontrolle über meine Gedanken, als ich uns beiden eher inromantischen, zarten Situationen imaginierte und nicht mehr in denallzu heißen, wollte ich wieder mit Dir Cappucinos trinken aufitalienischen Terrassen.
Dann saß ich an einer spanischen Terrasse, und das inHamburg. Ich hatte Dich letztens angerufen; Du hattest mir aufgrundZeitmangel eine Verabredung verweigert. Ich war frustriert. Dein Tonmachte jegliches Nachdruck einfach unpassend; aber ich hatte Diröfters Briefe geschrieben, und das gefiel mir. Die TatsacheBrief war etwas für sich, und so könnte ich mich soausdrücken, wie ich mir das wünschte.
Es war vollkommen logisch, daß die hartnäckigeSehnsucht, die mich bewegte, nach dieser langen Zeit der Trennungnicht selbstverständlich war. Ich dachte anfangs, ich würdeDich nach den üblichen ersten Kummer Zeiten vergessen, ichsuchte sogar schon nach einem neuen Freund - aber irgendwie klapptedas nicht, und es klappte meinetwegen nicht.
Schnell mußte ich einsehen, daß etwas zwischen unseinfach nicht vollendet war, daß der, den ich eigentlichwollte, warst Du. Es hat mir Zeit gekostet, das einzusehen, undMühe, denn Du bist auch hart zu mir gewesen, und gabst sehr klarzu verstehen, daß es mit uns beiden vorbei war. Nun war es aberder einzige ehrliche Weg, Dich noch mal darauf anzusprechen.
Ich sah keinen anderen Weg zu Dir, damit Du verstehst, daßDu mir wichtig warst, daß ich lange und viel an Dich dachte undDir wieder, auch wenn anders, begegnen wollte, daß das, wasmich zu Dir trieb, keine Launenhaftigkeit war. Am Telephon kam dasschlecht durch. Es war zu einfach, etwas anderes zu verstehen, undunmöglich, all das, was ich in diesen Monaten fühlte,auszudrücken. Ich hatte das Gefühl, Du würdest denken,ich will nur in Dein Bett, doch morgen denke ich nicht mehr daran undwill in ein anderes Bett. Ich wußte auch, daß Du imBüro immer intensiv beschäftigt warst und für tiefeGespräche nicht offen.
Also fing ich ein Brief an Dich an.
Darling,
ich weiß nicht mehr, wann und wie es kam. Ich war weit vonDir, dachte an Dich, begehrte Dich. Die Gewohnheit war einfach:bedeckt und ruhig liegen, meine Finger streicheln meine Klitoris, derFilm fängt irgendwann an, sich von alleine abzuspielen und mitihm kommt der Rausch des einsamen Liebe Machen.
Der Film ist einer ohne Anfang und Ende. Ich gehöre Dir. AmAnfang warst Du nur brutal. Dann wurdest Du zynisch. Der Film istimmer da. Ich kann auf der Straße Deine Kette um meinen Halsspüren, und Deinen Befehl, ich weiß dann, jeder Widerstandist sinnlos. Du hast alle Macht über mich.
Ich will genauer erzählen.
Du fängst mich. Du kannst mir in Deiner Wohnung kaltbefehlen: - zieh Dich nackt aus! Entweder gehorche ich, hypnotisiert,oder widerstehe... meistens nicht... dann packst Du mich, zerrstmeine Arme, und Du hast bereits vorbereitet... Leder- undMetallbänder, die meine Arme bewegungslos machen, Halsketten undKnebel, die bis in meinen Hals tauchen... die Knebel fühlen sichso unbequem an, daß ich nicht mehr herum trampeln kann, ichmuß ruhig sein...
Dann weiß ich: gehorchen - und überleben! Ich merke ehsofort, daß jede Rebellion, sei es nur ein Blick, Dich wild undwütend macht... es ist sozusagen so, daß mein Widerstandein Zeichnen dafür ist, daß ich härter behandelt seinwill...
Deine Taktik ist einfach und wirksam. Ein Paar Mal am Anfang derDressur bekomme ich Strafen, einfach so um nichts, nur damit ichlerne, was mir passieren konnte, falls ich mich undiszipliniertbenehme... Die Strafen sind hart, Du fesselst mich äußerstunbequem, peitscht mich aus, machst diese grausamen Zangen an meineBrustwarzen, an meinen Schambein, führst Holzstücke in michhinein, in meinen Bauch und in mein Po, die eh viel zu großsind... Nach einer Weile verwandelt sich der Schmerz, ich verlierejedes Zeitgefühl, dein Kontakt wird zu Ekstase. Du faßtmich an, stichst mich mit dem Messer, vergewaltigt mich, nimmstmeinen Mund und meinen Hals, und zwar so, daß ichüberhaupt nicht flüchten kann, ich muß es einfachertragen, ob es möglich ist oder nicht. Ich lerne sofort,daß Deine Launen alles sind und meine Bedürfnisse nichts.
Der Schmerz ist intensiv, nicht zu verkraften - jedoch durch ihn,ob ich willig bin oder nicht, bringst Du mich zu Orgasmen einer Art,die ich nie erlebt hatte oder mir gar hätte vorstellenkönnen. Ja, dann befreist Du mich, schläfst mit mir und dasist das absolute Glück. Du bist alles, Du bist meine Welt...
Tage vergehen, dann Wochen... eines Tages erklärst Du mir, essei jetzt Zeit, daß ich Hure werde. Dazu hast Du mich jadressiert. Ab jetzt werden Männer hierher kommen, und meineAufgabe ist es, sie ganz zu befriedigen, sie so zu behandeln,daß sie das nicht vergessen können. Sie bezahlen bis 5000Mark für ein Paar Stunden, sie sollen auch wiederkommen... Beidem Preis ist es selbstverständlich, daß sie mich auchbeschimpfen und schlagen können, und so nehmen, wie sie es sichwünschen. Ich bin eine unterwürfige Luxushure.
Da protestiere ich: ich liebe ja Dich alleine, ich kann keinenAnderen anfassen! Da fesselst Du mich, läßt mich zwei Tagelang aufgehängt, ohne mich anzufassen oder gar zu sprechen.Sagst nur, ich soll endlich mal nützlich werden, das Geld meinerProstitution willst Du ja haben, und frei werde ich erst dann seinwenn ich vernünftig werde. Zwei Tage und eine Nacht. Ich habegeschrien, daß ich nicht mehr könne. Du hast mich wortlosgeknebelt.
Irgendwann hast Du mich abgehängt, meine eingeschlafenenMuskeln massiert und ganz zart gesprochen... Du sagtest, dasmußte ich akzeptieren, müsse lernen, alle Männer zubefriedigen, und Du würdest mir helfen, daß es gutgehe...Du hast mich ganz nah an Dich gehalten und ich habe sehr langegeschlafen...
Einen Tag lang läßt Du mich dann frei laufen lassen,ohne mich zu fesseln. Du schließt nur die Wohnungstür abund nimmst das Telefon mit. Ich erhole mich, bade, liege herum undschlafe. Abends kommst Du. Du bist lieb und zart, küßt undstreichelst mich überall. Erklärst dann, Steve komme heute.
Steve habe ich schon immer gemocht und sexy gefunden. Du ziehstmich aus, dringst in mich ein, hörst auf - ich bin so wild! Dasist diesmal so zart, so eingespielt. Ich lasse Dich Armbänder ummeine Handgelenke legen, das tust Du langsam, ich atme so schnell undstöhne, ich schreie fast wenn Du meine Arme hinter meinemRücken faltest und meine Hände fast an meinen Nackenbiegst. Mein ganzer Oberkörper ist nach hinten gespannt und Duküßt meine Brüste. Beißt sie. Langsam ziehst Dunoch mehr Bänder um meinen Körper, bis ich nur noch auf denFersen sitzen kann, ich halte Dich in meinem Mund, lutsche an Dichund es ist Ekstase, es ist genau so gut, als wenn Du meinen Bauchnimmst.
Dann klingelt es.
Und Steve kommt herein, erblickt mich nackt und gefesselt, es istvom ersten Blick an klar - das wird eine Liebesnacht! Steve istruhig, geduldig, er kann lange einfach an mich liegen, bevor ermeinen Hintern nimmt... Du guckst zu aus dem Fauteuil, kommst dannauch in mich herein, abwechslungsweise Bauch und Hals...
Das war sehr schön, intensiv und ekstatisch. Das erste Mal,daß ich von zwei Männern geliebt wurde, gefangen undprostituiert. Es gab auch andere Situationen... Morgens hast Du michnackt auf dem Holzstamm gefesselt, hast meine Augen verbunden undmeinen Mund aufgehalten... Am Tag kamen zwei Typen herein, ichwußte nicht wer sie waren... Sie haben erst meinen Hinternausgepeitscht, dann hat mich einer von denen genommen, mein Hinternwar trocken, das tat weh, und der andere nahm meinen Hals, dasdauerte auch so lange... Sie nahmen mich wie eine Puppe, ich hatteAngst, ich wußte weder, wer das da war, noch was mit mir weiterpassieren würde... Nachdem sie mich mehrmals so genommen hatten,ohne einmal meinen Bauch anzufassen, gingen sie einfach... ich weinteimmer noch, als Du kamst...
Ich passe mich einfach dem an, das ist die einzigeMöglichkeit, ich gehöre Dir einfach und führe allesgenau aus, was Du sagst.
Dann gibt es dieses geheime Schloß, wo diefünfköpfige Band sich manchmal trifft. Manchmal, wenn esnötig wird, die Bande enger zu knüpfen, wenn esmöglich ist, eine Frau dafür zu gewinnen... Jetzt bin ichda, ausgerechnet ich... öfters in diesem Zimmer mit BaldachinBett, das Essen ist so toll, die Weine und das Hasch auch, und ihralle kommt und schläft mit mir, die ganze Zeit... Tag und Nachtbin ich gestreichelt, geküßt, genommen, fast pausenlosspüre ich euch in mich... In all meinen Löchern, auf allmeiner Haut... Manchmal entscheidet ihr, wir sollen in die Kellergehen. Ja, ich bin es gewohnt, biegsam, ausdauernd, trotzdem... DieKeller sind sehr hart, düster und kühl, und diese AntikTortur Instrumente, in die ihr mich hineintut... Fast immergeknebelt, es sei denn, einer von euch will mich richtig lautbrüllen hören... Jedesmal im Keller weine ich vor Schmerz,öfters tragt ihr mich hinaus... Ich versuche dann,möglichst fleißig im Bett zu sein, nicht, daß ausLangweile eine neue Session kommt... Kommt aber trotzdem...
Irgendwann im Laufe des Filmes komme ich. Es ist immer einAbschnitt, der intensiv schmerzhaft ist, einer, wo ich all meineMuskeln anspannen muß, um eine Haltung zu behalten, dielebensnotwendig ist. Ja, es ist seit mehr als einem Jahr so, dieseFantaisie ist das Einzige, was ich von Sex jetzt weiß, ichlasse mich von Keinem anfassen, und ohne den Film werde ichüberhaupt nicht erregt... Ich muß spüren, wie Dualles mit mir tun kannst, Dein Spielzeug muß ich sein... ichmöchte das auch erleben! Ich möchte, daß wir zusammendie Fesseln entwerfen, in denen Du mich willst, die ich dann ausLeder, Holz und Metall herstellen, jederzeit zu Dir kommen, wannimmer Du mich bestellst... Sofort auf Befehl verfügbar sein,heraus geschmissen wann Du das für gut hältst... Ich binbesessen von Dir und will es bleiben, ja verstärken!
Deine Sklavin, Lilith
Ich wollte etwas ganz anderes schreiben.
Nach einer Viertelstunde saß ich jedoch immer noch vonmeiner leeren Seite da. Ich wollte Dir ein warmes, platonisches Briefschreiben. Wie denn?
Ich wechselte einfach die Schrifttechnik. Wenn ich nicht meinenZielen entgegen schreiben kann, soll ich das niederlegen, was icheigentlich schreiben will, was ich mir selbst mitteilen will, ebendas, was mir durch den Kopf geht. Legte los.
Gott verdammt, mindestens war das ehrlich. Es kam mir auch richtigschön und alles andere als unbegabt vor; es gewährte mir,sehr hilfreich, einen Überblick über das, was in michabging.
Natürlich meinte ich das nicht so ernst. Es war einLiteraturstück, das Du mir inspiriert hattest, ein schickes Teilerotischer Schriftkunst. So solltest Du es auch verstehen. Ichbestellte einen neuen Capuccino, schrieb ein kurzes Kommentar,diesmal leichter und froher Feder, meine Telefonnummer,Grüße, und das war dann das, was ich Dir schicken wollte,etwas lustiges und lebendiges. Am Abend schieb ich jedoch eine saubergeschriebene Kopie meiner Kunst noch dazu, pur spontan, und lief zumBriefkasten. Ein schöner Lauf.
Heiter war ich in den folgenden Tagen, froh, stolz auf meineunschuldige Spontaneität. Ich wartete auf einen Anruf von Dir;und meine Spannung ließ sich durch Heiterkeit gut decken. Mirfiel es schwer, spontan mit Dir zu telefonieren. Ich dachte zuviel anDich.
Ich würde Dir natürlich bestätigen, daß ichDeine Ruhe respektieren möchte, daß ich Deinen Mundvermißte und auf einer spirituellen Nähe zu Dir bestand;Erotik war eine Nebensache.
Ich war schon gereizt, gespannt, erwartete einen Kontakt von Dir,wobei ich wußte, ich würde ein Schweigen Deinerseits nichtüberstehen, könnte Dich dann weder selbst anrufen nochnichts mir meinen Verlassenheit anfangen. Heiterkeit oder nichts,oder blanke Verzweiflung. Ich wollte auf die Heiterkeit tippen, ichwollte mir keine schwarze Gedanken machen, die dann noch beimGespräch zum Vorschein kommen könnten in diesem wichtigenAugenblick.
Ich weiß noch diese zwei Nächte. Ich lag im dunkel,fühlte eine Erregung, etwas Starkes in meinem Herz, zuckte... Eswar etwas intensives, was mich an meine Beherrschtheit zweifelnließ, denn es war gewaltig und stärker als ich selbst. Ichstöhnte Deinen Namen, konnte lange nicht schlafen, mir wurdebewußt, wie intensiv ich Dich liebte, wie wichtig Du in meinemLeben warst. Früher masturbierte ich tagelang wenn sich diesesGefühl meines bemächtigte; nun wollte ich meineLeidenschaft in Zügeln halten. Bloß keine erotischeFantaisie über Dich haben, bloß nicht; wir wollten jaetwas anderes. Es war auch blöd, das müßtemöglich sein, mal so zwischendurch... Aber heute nicht; ichmußte meine Psyche darauf vorbereiten, Dich in aller Keuschheitzu akzeptieren.
Irgendwann tat ich es einfach, genau wie das Schreiben: umBefreiung von Spannung. Ich tat irgendwas, was ich plötzlichstehen ließ, ging auf mein Bett, zog mich aus, und wollteausdrücklich einen neuen Film mit Penetration, Sodomie,Faustfick, Deep-throat, Bondage, Schlägen, Beschimpfungen,Stimmung kompromißloser Vergewaltigung, eingeladenen Freundenund Verlängerungen.
Es fing alles wieder an, Deine Fesseln, Deine Prügeln, DeineGewalt; dann Deine Stimme auf dem Anrufbeantworter. Genau dann. Ichsprang an die Maschine, und Du warst daran.
Ich stand da, rot im Gesicht... es war ein troublanter Augenblick,ein heißer Zufall, daß Du mich mitten in meinerzurückgehaltener Ekstase erwischst. Natürlich gestand ichDir nicht, was ich da machte, meinte, ich war fast am Schlafen... Dulachst, verhöhnst meine dekadente Literatur, meinst dann: "Esist völlig OK... Besuch mich..." Deine Stimme ist so lieb. Ichsprach kaum, aber klang tatsächlich nach frischer Freude, wasmir gefiel. Diese ständige Angst, etwas falsch zu machen.
Du meinst noch, ich soll am Wochenende zu Dir kommen, denn bisdann bist Du von Arbeit überschüttet, "wie üblich"..."Bis Samstag..." Dein Ton sagt mehr als Deine Wörter aus. Sowarm.
Ich konnte kaum glauben, daß ich Dich gerade sprach.
Das kürze Telefonieren; ein Treffen am Wochenende. EineEwigkeit. Deine zarte Stimme, Deine existentiell vermißteWärme. Dein lautes Lachen. Ich stürzte auf mein Bettzurück. Die Tage zwischen dem Telefonieren und dem Date warendie schlimmsten bisher in meinem Leben. Ich war vollkommen besessenvon Dir, war Dich kein bißchen los; versuchte verzweifelt,meine wilde Erregung zu beherrschen, sie in die vergangene Phaseunserer Beziehung zu katalogieren; dann wieder nicht. Erschöpftemich konsequent mit Selbstbefriedigung. Nahm keine Anrufe mehr an.Ich wäre unfähig gewesen, irgendwas über Dich zuerzählen, meine Leidenschaft war bereits lange mein Geheimnis;zugleich litt ich nicht mehr: früher warst Du weg und ichvermißte meine eigene Existenz dabei; nun warst Du in meinemLeben zurück! Diese Tage waren eine einzige Trance. Michquälte am meisten die Unsicherheit über die Rahmen unseresTreffens. Deine Stimme war fröhlich und zart, Deine Einladungnett. Doch ich hoffte auf sie seit einer Ewigkeit, und hatte seiteiner Ewigkeit keinen Mann angefaßt, und wollte nur Dich, unddazu noch wollte ich Dich nicht... enttäuschen, schockieren,überfordern, ich weiß selbst nicht.
Verwirrung, Tage Verwirrung. Ein gewisser Stolz mischte sich daein, ein Image zu respektieren. In den Augenblicken Klarheit war ichaber glücklich. Einfach warten. Bald könnte ich Dich sehen,Dich sprechen, und ich vorbereitete unsere Scenarios tausendfach imVoraus. Ich suchte nach einer psychischen Stabilität, denn meineObsession schien mir der Verrücktheit gleich; oder fand meineLiebe Entwicklung? Es war ein einmaliger Zustand, machtlos, fragile,ausgeliefert wie ein Baby.
Ich komme gerade an. Nachmittags. Samstag. Zu Dir in dieRostockerstraße. Quere San Georg durch. Du kochst Tee,erzählst von Arbeit und Büro. Wirkst sehr charmant... Dubist weit, ich bin ja weit, verwirrt... Das hat keine zehn Minutengedauert.
Mir gegenüber am Tisch (Du wirst so zynisch), sagst Du:
"Zieh Dich aus."
So ruhig sprichst Du das aus, ich schaue Dich überrascht an:
"- Wie bitte?
- Zieh Dich aus und tue alles, was ich Dir sage. Los, Lilith,fange jetzt an..."
Unsere Blicke. Dein lüstern, amüsiert und kalt. Vomdritten Stuhl her taucht plötzlich eine Peitsche in Deiner Handauf - ein delikates Schmetterling Flügelschlag berührtmeinen linken Mundwinkel. Ich schaue erschrocken, spreche:
"Du bist aber komisch drauf, Thomas!"
Du stehst auf und kommst um den Tisch auf mich zu. Halbkaltblütig zu bleiben versuchend und halb gelähmt bleibeich sitzen, oder eher gesagt bleibe ich nicht sitzen: Du nimmst michan den Oberarmen und wirfst mich vom Stuhl herunter, verdrehst meineArme und drückst heftig zum Boden mit dem Fuß. Nach denersten Sekunden Überraschung schreie ich vor Schmerz, Dureißt mir die Arme richtig aus den Schultern.
Das muß eine Minute gedauert haben, ich konnte nichts wieschreien. Du läßt mich dann fallen, ich stöhne nochund atme schnell, einfach schockiert von solch einem blitzraschenharten Angriff.
Oh, das hat bis jetzt nicht aufgehört, wenn ich in michhinein höre. Nun alleine hat angewöhnte Resignation dieÜberraschung ersetzt. Ich weiß noch die Stunden, diezahllosen, ich war à la stell-dich-tot gefesselt, die Augengebunden, geknebelt, ohne mich im Geringstem von denungewöhnlichen Stellungen entfernen zu können, in die Dumich gegossen hast, zur lebendigen Skulptur während DeinerBürozeiten kristallisiert...
Ich weiß auch die, in denen ich kein unbewegtes Werk war,sondern... eine am Schlachthof ausgestreckte Rindeleichenhälfte,von mindestens zweimal voluminöseren als ein menschlicher PenisHolz- und Gummi Dildos in all meiner Löchern ausgestopft, vonMetallzangen an meinen empfindlichsten Organen gebissen, rot vonDeiner Peitsche gestreift, trancehaft weinend während DeinerSchmerz Max Volume Sessions... ein Pferd, dessenKommunikationsvermögen zur Außenwelt sich auf dieIntensität des Brenngefühls an meinen Brustwarzenbeschrankt, an denen Du mich geführt hast, das Du öftersmit herz vollem Lachen in die Wand rennen ließt - lauter Sternevor den Augen! - meine Füße in diesen stöckel Schuhimitierenden Geräten gespitzt, die Zehen zerquetscht,außer Atem durch die Anstrengung und die Enge DeinerBänder und Korsett um meinen Körper... Ein GegenstandDeines Haushalts, das gerade störte, zusammengefaltet in eineKiste geräumt für die Dauer Deines Besuchs, der in denZeiten kurz vor meinem Exil öfters über Nacht blieb...
Doch damals, an diesem Tag, als ich Dich nach einem Jahr einerAbwesenheit wiedersah, die Trennung Deinerseits, Sehnsuchtmeinerseits war, war ich einfach sehr gespannt auf Dich undvollkommen überrascht von Deiner plötzlicher, nicht zuwiderstehender Machtübernahme.
Eines hat sich seitdem nur regelmäßig verstärkt,das Glücksgefühl, in Deinen Händen zu sein, DeinenKontakt zu erfahren, den ich so vermißt hatte, Dich tiefsten inmich zu erfahren, Dich ja als mein ganzes Universum zu erleben.
Ich hätte nicht gedacht, daß es mir so leicht fallenkönnte, alles, was mich beschäftigte, stehenzulassen, ummein Leben dem Deinigen anzupassen. Doch die Stimmung dieses letztenJahres, Dein hartnäckiges Spucken in die schlaflose Einsamkeitmeiner Nächte, die obsessionell gewordene Sehnsucht, die michbewegte, machten mich zu einem guten Boden.
In den ersten Tagen war ich einfach vom Jetzt überfordert,Dein intensiver Kontakt erfüllte und erweiterte mich. Ich wolltenichts anderes als Dein sein, grenzenlos Dein. Als Du mir sagtest,daß Du mich ab nun ständig bei Dir willst, kam das an wiedas Schönste überhaupt, was mir passieren könnte, dieKrönung meiner Hoffnungen, der perfekte Lohn meines Mutes.
Es gab nicht mal den Begriff Widerstand. Was ich fühlte, alsDu mir die Grundzüge Deiner Vorstellung darstelltest, würdeich als Integration bezeichnen. Ich solle mit Dir leben, ja; Duhattest eine angenehme Erinnerung an unsere früheren Wochen, undDu fühlst Dich von meiner Treue und meinem Wiederkommen bewegt,flattiert und zutiefst erfreut.
Nun sprichst Du von Dir, in einem Ton aber, dessen begeisterteIntonationen wie Sonnenscheine in meine Seele strahlen, vollerDirektheit, Ehrlichkeit und Wärme, dieser besonnenen Wärme,die für mich den Kern Deiner Persönlichkeit darstellt, nachder ich Durst hatte, ohne der ich nicht mehr leben kann, ohne derenStrahlen es mich nicht mehr richtig gibt. Als ich Dir zuhöreübernimmt mich wieder dieses Gefühl von tiefsten Nähe,wo Identität verschmilzt und es kaum noch Grenzen gibt zwischenmein und dein.
Du liebst mein Brief über alles, und Du liebst meineSpontaneität, trotz all den harten Wörtern Dich dennoch soAnmut voll anzuschreiben. Diese handgeschriebene Blätter, diedas letzte waren was Du erwartet hattest, haben Dich bewegt, Dirwilde Freude gegeben beim Lesen, und die Macht meiner Worte hatBilder in Dir ausgelöst, die Du lange Zeit stillgelegt hattest.
Ja, man kann sich mit manchen Frauen freier fühlen, dennochblieb es bisher immer eine begrenzte Freiheit. Du warst frustriert,Deinen Ideal nie auch nur annähern zu können, so sehr,daß Du Dich lieber von der ganzen Scene abwendetest. Dieseegoistische als ob Sklavinnen, deren einzige Motivationen sich aufeine körperlicher Therapie ihren Neurosen oder fleißigesErfüllen ihrer Gelüste beschrankt, hatten nichts mit DeinenTräumen zu tun. Denn Du träumtest von absoluter Hingabe.
Es war unglaublich, Dir dabei zuzuhören, mich packte einvielschichtiges Gefühl. Einerseits kam es mir sehr nah vor, eswar ja logisch, doch die Direktheit dieser Logik löschte etwasin mich aus. Ich kannte damals schon die Keime dieses Gefühlsund kenne es noch ausführlicher jetzt: ein Egoismus, der zwarals unwiderstehlich verführerisch erschien, doch eine bestimmteRebellion in mich steigen ließ. Du kannst Leute nicht sobehandeln. Dabei hielt ich still.
Ich hatte schon lange nicht die Mitteln, Dir anders als mit einemKuß zu antworten, war bereits wieder vollkommen süchtignach Deinem Griff innerhalb mir. Eine Umarmung löschte Zweifelwie rebellische Gedanken vollkommen aus.
Außer dem hatte ich lange darüber gedacht, und geweint,daß ich Dich aus Mangel an Geschick verloren hatte; ich konntemir eine zweite Trennung einfach nicht leisten. Ich konnte Dir keineFörderungen stellen. Außer dem hattest Du, nach DeinerArt, beim Anfang Deiner Rede schlicht doch unübersichtlich zuverstehen gegeben, dies sei ausgesprochen die Ebene, auf der Du mirbegegnen möchtest, alles Andere soviel wie ausgeschlossen; Dirin diesem Augenblick zu wieder reden wäre gleich Dich zuverlieren. Und, nicht aller letztens, war ich zutiefst willig.
Ich dachte wirklich, wir würden uns ab jetzt ab und zutreffen, zusammen ausgehen, zwar nah sein, aber auf einerfreundschaftlichen Ebene. Als ich in Deine Wohnung lief und Du michüberfallen hattest, hatte ich Dir überhaupt nichtwiderstanden: Deine Art nahm mir die Wörter ab vonÜberraschung; dann - dann spürte ich DeinKörpergewicht auf mich, Du sagtest "ich vergewaltige Dich",küßtest Dich in meinen Mund hinein, machtest mit meinemKörper, was Du wolltest; mein Körper hatte augenblicklichauf diese direkteste sexuelle Ansprache mit der provokantesterSensualität reagiert und mir entglitt seine Kontrolle; dieÜberreste psychischen Widerstandes schmelzen schnell unterDeiner, dann meiner, Leidenschaft.
Bis spät in die Nacht, lange Stunden am nächsten Taggibst Du mir die Streicheln, nach denen ich mir gesehnt hatte... bistder geschickteste Liebhaber je... ich selbst bin in einem Zustandvollkommener Offenheit und Receptivität, und ich sehe Dichverwundert schauen, wie tief innerhalb meiner Empfindungen Dureichst...
Diese wunderschöne Scene: Du hattest meine vier Glieder andie Ecken Deines Bettes befestigt, nimmst mich leidenschaftlich, Dusprichst mich auch dabei, erzählst, was für eine Sau ichbin, und daß Du mich willst, beißt mich, führstDeine Fingern über mich... beobachtest ständig meineReaktionen, mein lautes Stöhnen... ziehst Dich aus mir heraus,küßt meine Klitoris und knebelst mich als meine Schreieallzu schrill werden, wofür ich Dir dankbar bin; schreien ist soeine Sache, es ist nicht zurückzuhalten, aber anstrengend, eslenkt ab, und es ist sehr sensuell etwas zum lutschen zu haben. DieIntensität Deines Kusses wird etwas erträglicher.
Bevor ich komme, läßt Du mich. Ich stöhne einigeMale und spanne mich - ich will mehr! Du streichelst leicht meinenganzen Körper; schiebst Deine Fingern innerhalb mich, und ichschiebe mich Deinen Fingern entgegen; hörst auf, läßtmich wieder. Mein ununterbrochenes Murmeln und meine lasciveBewegungen sind ein Flehen auf mehr. Mehr Penetration; dann Sodomie;dann noch ein lang vorbereitetes Faustfick dazu. Immer wieder Pausen:Du hörst jede Bewegung auf, was mich hysterisch vor Lust macht;oder entfernst Dich von mir ganz, um mich dann an meinen Brustwarzenalleine beinah kommen zu lassen, das auch nicht in einem Stück.Alle Paar Minuten wechselst Du Deine Technik, bringst mich eben, wieich das schrieb, zu Orgasmen einer Art, die ich nie erlebt hatte.
Ich bleibe gefesselt, liege bewegungslos, berauscht, ja inTrance... Nach dem Ausruhen des Sturmes hast Du mich nicht befreitund das setzt die Spannung fort, und den Rausch, und die Erregung;diese Bewegungslosigkeit wirkt extrem erotisch. Du schaust mich an,so stolz auf Dein Werk, und auf meine Hingabe. Deine Hände gebenmir Streicheln postkoitaler Zärtlichkeit, doch deuten einFortsetzen der erotischer Intensität an; ich weiß, ichwerde bald ein weiteres Mal diese Welle spüren, die ich in michsteigen sehe; ich tanze mit Deinen Fingern zusammen. Doch Duentscheidest es anders.
Deine Bewegungen werden ruhiger... Du beißt an meinenLippen. "Du... ich habe auch etwas geschrieben!" Als Du meinen Briefbegeistert wiederholt gelesen hattest, schriebst Du eine Antwortdarauf, die Du mir zeigen willst. Bevor Du Deinen Körper von demmeinigen löst, küßt Du mich tief und massierst meineScheide von innen. Gleich bist Du wieder mit sieben getipptenBlätter in der Hand da. Legst Dich an meine Seite, schiebsteinen Kissen unter meinen Kopf, damit ich ihn bequem drehen kann, underzählst von Deiner Antwort... Es ist ein Sklavenvertrag, derschildert, was wir beide erleben können, wenn wir das wollen:etwas ungewöhnliches. Ich soll ihn Satz für Satz lautlesen, wobei Du meine Klitoris unter Deinen Fingern rollst, was mirmanchmal das Atem raubt.
Vertrag
Sei es allen bekannt, daß ich, . . . . . . . . . . . . . ,mich durch diesen Vertrag freiwillig verpflichtet habe, undwünsche mir, daß mein Herr diesen Vertrag erfüllt aufdie Art und Weise, die er für richtig halten wird. In diesemVertrag steht das Wort "ich" für die Sklavin und "Du" fürden Herr. Der Herr ist hiermit einverstanden, diesem Vertragentsprechend zu handeln und für die materiellen Bedürfnisseder Sklavin, wie Wohnung, Nahrung, Kleidung usw., zu sorgen.
Ich bin nun Deine Sklavin. Ich soll Dir augenblicklich, ganz, ohneZögern oder Zurückhaltung, in jeder Gelegenheit gehorchen.Ich soll alle Strafen und Belohnungen annehmen, die Du mir gibst.
Der Sinn meines Lebens beschränkt sich ab jetzt auf denDienst an Deinem sexuellen Vergnügen. Ich soll all meineAufmerksamkeit und Konzentration darauf lenken, Deine Begierdeanzuziehen, zu erwecken, stimulieren, intensivieren und befriedigen.
Ich soll zu jeder Zeit eine Sklavin kette tragen, die meinenStatus als Dein persönlicher Besitz symbolisiert. Ich soll dieseKette niemals versuchen auszuziehen, außer auf Deinen direktenBefehl.
Ich soll mich als sexuelle Sklavin vorstellen, und Dich als meinHerren jedesmal wenn ich danach gefragt werde. Ich soll Dich alsmeinen Herren vorstellen.
Ich soll Dich grüßen mit den Wörtern "Herr,befiehl mich bitte" jedesmal wenn ich Dich treffe oder einenTelefonanruf von Dir bekomme.
Ich soll eiligst kommen und vor Dir knien, jedesmal wenn Du nachHause kommst.
Ich soll mich ausziehen, und nackt bleiben, wann immer ich inDeiner Gesellschaft bin. Da soll ich nichts tragen, was irgendeinenTeil meines Busens, meines Schambeins oder meines Hinterns verstecktoder bedeckt.
Ich soll nie Unterhosen tragen, weder Strumpfhosen noch keinerleiUnterwäsche, die irgendeinen Teil meines Geschlechts versteckenoder bedecken würden.
Ich soll nie einen Büstenhalter tragen, noch keinerleiUnterwäsche, die meinen Busen bedeckt. Manche Kleider mögenUnterstützung oder Formung meines Busens verlangen, um einenbesseren Eindruck zu gewinnen. Ich soll einen ausgeschnittenenBüstenhalter oder aufklebende Flächen zu diesem Zwecktragen.
Ich soll meinen nackten Busen, Schambein, Hintern oder Körperzeigen, und damit spielen, zu jedem, zu jeder Zeit, auf Dein Befehlhin. Ich soll meinen nackten Busen, Schambein, Hintern oderKörper zu anderen Gelegenheiten nicht in der Öffentlichkeitzeigen.
Ich soll, wann immer möglich, Unterwäsche tragen, dievon meinem gebundenem Körper ohne meiner aktiven Teilnahmeausgezogen werden kann.
Ich soll aktiv nach sexuell provokanten Kleidung und Accessoiressuchen, und sie Dir vorstellen.
Ich soll eine Sammlung von Katalogen von erotischer Kleidunghalten.
Ich soll Korselett besorgen, die, die natürlichen Massemeiner Taille verfeinern. Ich soll sie mit den Kleidern tragen, dieDu auswählst.
Ich soll ein Kostüm aus rohem Stoff besorgen, dazu entworfen,mein Schambein und meine Brüste zu stimulieren, und mich ineinem Zustand extremer Erregung zu halten.
Ich soll was immer Du auf mich setzt tragen, sei es Kleidung,Schmuck, Korsett, oder Fesseln, bis Du es mir ausziehst oder mirbefiehlst, es auszuziehen.
Ich soll mein Schambein, mein Hintern, meinen Mund und meinenganzen Körper jederzeit perfekt sauber halten und frei von allemschlechten Geruch.
Ich soll ständig Parfum tragen; ich soll solche wählen,die mutig sind, provokant, und sexuell suggestiv; ich soll kleineMengen davon tragen.
Ich soll meine Haare sehr lang halten, und soll sie pflegen und soarrangieren, um anziehend zu wirken und mein Sex-appeal zuverstärken.
Ich soll regelmäßig trainieren um die Leistungen anKraft und Ausdauer zu entwickeln, die Du für mich etablierst,denn Beischlaf, Fellation, Bondage und Strafen sind körperlichanstrengende Tätigkeiten. Die Grundvoraussetzungen sind 10Liegestützen und 30 Minuten für ein Rennen von 3Kilometern.
Ich soll auf mein Gewicht, meine Masse undKleidergrößen achten, um die von Dir etablierten Masse zutreffen.
Ich soll jederzeit eine gute Haltung bewahren, meinen Kopf hoch,meinen Rücken gerade, meine Schultern nach hinten, meinen Busennach vorne schieben, und meinen Bauch nach innen. Ich soll nie ingebeugter oder vernachlässigter Haltung auftreten.
Ich soll die weiblichen Künste der Liebe in all ihrenVielfältigkeit erlernen und praktizieren. Ich soll daranarbeiten, Dein Vergnügen beim Beischlaf zu heben. Ich solllernen, alle Bewegungen auf Deinen Befehl hin anzuhalten, meineHüfte in perfekter Synchronisation mit Deinen Schlägen zubewegen, und meine Bewegungen anzupassen, wenn sich Dein Rhythmusändert.
Ich soll meine vaginale und anale Muskeln trainieren, um dieGröße, Kraft, Ausdauer, und Kontrollfähigkeit zuentwickeln, die Du für mich etablierst. Ich soll lernen, mitmeiner Scheide und mit meinem After in vielen Weisen zu drücken,und üben, und meine Fortschritte messen, mit der Hilfe vonDildos.
Ich soll die männliche Anatomie, Physiologie und Psychologieerlernen. Ich soll das, was ich lerne nutzen, um Dein sexuellesVergnügen zu vermehren.
Ich soll Deinen Körper, Deinen Penis, Deine anderen erogenenund sensitiven Stellen, Deine sexuellen Vorlieben, Deine Fantasien,die Zeiten Deiner Orgasmen, und Deine Launen, studieren. Ich solllernen, Dich über längere Zeiten auf einem hohen Grad derErregtheit zu halten, und Dich auf Befehl schnell zum Orgasmus zubringen.
Ich soll die Kunst des oralen Verkehrs in allen Variationen,besonders die deep-throat Technik, erlernen und praktizieren. Ichsoll üben, Deinen Samen in meinem Mund zu behalten, oder ihn aufDeinen Befehl zu schlucken. Ich soll Deinen Penis auf Deinen Befehl,oder Gestik, in meinen Mund nehmen.
Ich soll knien, wann immer ich Deinen Penis sehe und ihnküssen, lecken und lutschen, bis mir befohlen wird,aufzuhören.
Ich soll die Kunst der Massage erlernen und praktizieren, und alleArten, Dich sexuell mit meinen Händen zu stimulieren. Ich sollgeübt sein, Deinen Penis und Dein Scrotum mit meinen Händenzu drücken. Ich soll geübt sein, Dich durch Massage zuentspannen. Ich soll eine Sammlung Cremes und Öle besitzen, dieich zum massieren einzusetzen habe.
Ich soll die Kunst erotischen Küssens Deines Körperserlernen und praktizieren. Ich soll lernen, Dich durch leichtesBeißen, Küssen und Lecken Deiner Brustwarzen, DeinesNackens, Deines Scrotums, und anderen sensitiven Stellen zustimulieren.
Ich soll die Kunst des tiefen Kusses erlernen und praktizieren.Ich soll Deine Küsse stets mit offenem Mund Willkommenheißen, und soll nie einen Kuß abbrechen. Ich soll zumEindringen Deiner Zunge einladen, und meine Zunge gebrauchen, umDeinen Mund zu stimulieren.
Ich soll die Kunst des sexuell provokanten Laufen erlernen undpraktizieren. Ich soll meine Hüfte schwingen, meinen Hinterheraus recken und meine Weiblichkeit hervorheben, wann immer ich inDeiner Anwesenheit oder auch in der Öffentlichkeit laufe.
Ich soll eine Vielfalt an sexuell provokanten Stellungen zumStehen, Sitzen und Liegen annehmen, nackt so wie angezogen.
Ich soll ständig meine Beine und meine Lippen mindestens einbißchen auseinander halten, um meine ständige sexuelleVerfügbarkeit an Dich darzustellen. Ich soll aktiv neueStellungen suchen und erfinden.
Ich soll die weibliche Kunst der Verführung und Provokationerlernen und praktizieren. Ich soll sie anwenden wann immer ich inDeiner Gesellschaft bin.
Ich soll die Kunst des erotischen Sprechens erlernen undpraktizieren. Ich soll Dich vor und während den Strafen erotischansprechen, um Dein Vergnügen zu steigern.
Ich soll die Kunst der erotisch stimulierenden Geräusche undExclamationen, sowie schmutziger Sprache während des erotischenSpiels und des Verkehrs erlernen und praktizieren.
Ich soll nach aphrodisierenden und stimulierenden Speisen fürDich und für mich Ausschau halten. Ich soll die, die sich alsmeist wirksam erweisen, kaufen und gebrauchen.
Ich soll den Gebrauch von allem Sexspielzeug studieren undüben, und es Dir zum Gebrauch, wann immer passend, anbieten. Ichsoll aktiv nach neuem Spielzeug Ausschau halten und es Dir anbieten.
Ich soll mich auf Deinen Befehl arrangieren, um bei Dir, oder amOrt Deiner Wahl, zu bleiben.
Ich soll mich zu jeder Zeit und an jeder Stelle von Dir fesselnlassen. Ich soll mich auf Deinen Befehl selbst fesseln, oder meineBewegungen einschränken.
Ich soll eine Sammlung Fessel Accessoire halten, mit Handschellen,Knebeln, Seilen, Gürteln, Spreizstangen, Ketten, Haken.
Ich soll all dieses Fesselzubehör in Ordnung halten, und zumGebrauch vorbereiten. Ich soll alles Fesselzubehör reinigen,pflegen und reparieren.
Ich soll aktiv Ideen für neue Arten erotisches Fesseln suchenund sie Dir vorschlagen.
Ich soll mich zur Strafe, zur passender Zeit und Ort,verfügbar stellen. Ich soll mich in die gebotene Stellung zurStrafe auf Dein Befehl bereithalten.
Ich soll eine Sammlung Straff Accessoire besorgen und pflegen, mitPeitschen, Rohrstöcken, Brustwarze, Schamlippen- und KlitorisKlammern, Gewichte, engen Korsett, Kerzen, Eiswürfeln.
Ich soll aktiv neue Ideen für erotische Strafen suchen undsie Dir vorschlagen.
Ich soll mich an die Strafen erinnern, die Du für michetablierst, Dich an sie erinnern, und nach ihren Ausführungverlangen. Ich soll mich selbst bestrafen auf Deinen Befehl. Ich sollDir jedesmal danken wenn Du mich bestrafst.
Ich soll eine Sammlung Strafschmuck besitzen und gebrauchen.
Ich soll auf Deinen Befehl hin masturbieren, bis zum Orgasmus,oder wiederholtem Orgasmus, mit oder ohne Gebrauch von Vibratoren,Dildos, oder anderem Sexspielzeug, zu Deiner Unterhaltung. Ich sollauf Deinen Befehl aufhören zu masturbieren.
Ich soll die Kunst der sexuellen Performance vor laufender Kameraerlernen und praktizieren. Ich soll aktiv mit dem Video Aufnehmenmeinen sexuellen Performance kooperieren.
Ich soll jedes neue Outfit mindestens zweimal vorstellen, und esprovokant ausziehen, und dabei Vorder- und Rückenaussichtenzeigen. Ich soll den Gebrauch jedes neuen Sexspielzeugs, jedes neuenFessel Accessoire, jedes neuen Strafaccessoires vorführen. Ichsoll jeden neuen Schmuck, beziehungsweise Schmuck deröffentlicher Sklavin oder Strafschmuck vorführen. Ich solldiese Vorführungen in Deiner Anwesenheit darstellen.
Ich soll jede neue Art von erotischen Tänzen, sexuellprovokanten Laufen, sexuell provokanter Stellungen, die ich lerne,vorführen. Ich soll diese Scenen planen, in Deiner Anwesenheitvorführen, und den maximalen sexuellen Impakt dabei erzielen.
Ich soll einen Sklaventagebuch führen, in dem ich allesniederschreibe, was ich tue, und was Du mir tust, und meineGefühle, Launen, und Reaktionen. Ich soll da alle Bemerkungenund Erforschungen schreiben, die Du von mir verlangen magst. Ich solldieses Tagebuch jederzeit zu Deiner Verfügung bereithalten.
Ich soll Dein Schlafzimmer oder andere Wohnräume mit sexuellexpliziten, provokanten, erotischen, und suggestiven Malereien,Photographien, Poster, Zitaten, und Skulpturen dekorieren. Diesesollen Darstellungen von Dir und von mir beinhalten. Ich soll solcheWerke aktiv suchen und kaufen, und ihre Anordnung öfterswechseln.
Ich soll nicht in die Toilette gehen, sei es zum Wasser lassenoder zum Ausscheiden, ohne Deine besondere Erlaubnis. Ich mußnach dieser Erlaubnis fragen, indem ich ein von Dir gegebenesZeichnen benutze. Weiter soll ich auf Deinen Befehl urinieren, wannund wo Du es Dir wünschst.
Ich verleihe Dir schlußendlich das Besitzen und dieKontrolle über all meinen Körper, Brüste, Scheide,After, Mund, und alle hier nicht erwähnten Körperteile. ZumVorzeigen, zur Disziplin, zum Vergnügen, oder für jedenanderen Gebrauch, den Du Dir wünschen magst.
Ich soll auch alles andere tun, was Du von mir verlangst.
Ich gebe Dir das Recht, und verzichte selber auf alle Rechtefreier Entscheidung so lange wie ich Deine Sklavin bin.
Ich soll Deine Sklavin vom . . . . . . . . . . zum . . . . . . . .. . sein.
Mein Herr der mich ganz besitzt ist . . . . . . . . . . . . . . ..
Unterschrift der Sklavin . . . . . . . . . . . . . . . .
Herr . . . . . . . . . . . . . . akzeptiert nun diese Person alsSklavin.
Der Platz für unsere Unterschriften ist bereitsaufgezeichnet.
Als ich gelesen habe, schiebst Du gleich Deine vier Fingern inmich hinein, bewegst sie so schnell und augenblicklich schreie ichvor Lust. Nun fragst Du mich: "Willst Du das mit mir erleben? Sagja!", und ich antworte: "Ja!". Natürlich antworte ich dabei aufDeine Fingern, die mich erweitern...
Ich weiß nicht mehr genau, wie Du mich dazu brachtest, es zuunterschreiben. Ich erinnere mich konfus an eine Scene wo ich, immernoch in der selben Stellung gebunden, nur nach mehr Befriedigungverlangte, meine Brustwarzen fest unter Deinen Fingernägelngedrückt, wo Du in einem brutalem, erregtem Ton sagtest, Duwürdest meine Klitoris weiter stimulieren nur wenn ichunterschrieben hätte, daß Du mich als Sklavin willst, woDu Deine Hand von meinem Schambein ganz zurückzogst, wegenmeinen Schütteln, um an meinen Brustwarzen fester zu ziehen...
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie das genau passiert ist.Dieser Zustand extremster Erregung, wo ich nicht mehr wußte,was ich tat, blieb bereits bei unseren früheren Wochensystematisch von meinem Bewußtsein abgebrannt.
Ja, das ist eine wissenschaftliche Tatsache; ab einen bestimmtenGrad der Praktik hatte ich keinerlei Erinnerung an das Geschehen,regelmäßig. Am nächsten Tag, nennen wir das mal so,beim nächsten Aufwachen wußte ich von der vorherigenSession nur, daß sie intensiv war, und keine Details; diffuseEindrücke von herrschenden Farben, wie Träume.
Immer hin hatte ich Montag früh eine Tasse Capuccino, von Dirselbst gemacht, zum Frühstück, und einen Schnitt an linkenZeigefinger; und einen wahnsinnigen Vertrag, den ich unterschriebenhatte, offensichtlich mit meinem eigenen Blut; unter DeinerUnterschrift war auch Blut, und erst später konnte ichnachschauen, ob Du auch einen Schnitt hattest; fand ihn aber nicht.
Und eine Geschichte mit Dir, die wiederanfängt, als erstesdurch die magische Nacht je, die ein Wochenende gedauert hat, einfachvon der ersten Minute an unvorstellbar. Deine Zärtlichkeit,Deine Kuscheln, Dein süßes Lächeln, die Weißeder Bettwäsche im Kontrast zur goldener Farbe Deiner Haut...Deine Zunge, die meine Zunge sucht, und die langen Minuten, wo Dumich fest an Dich drückst... Deine Zuwendung ist etwaswundervolles.
Ja, es ist Montag, und Du müßtest eigentlich weg; ichweiß ja aus Erfahrung, wie motiviert Du bist. Aber, als Dumerkst, mein Morgen ist - auf einer rationell hängengebliebenenEbene - nüchterner geblieben als Dein, nimmst Du Dir extra zweiStunden frei um mit mir zu sprechen.
Du rufst das Büro an; stürzt Dich neben mich, und sagstklar: es ist wundervoll, mich wiederzusehen, Dir tut es leid, wenn Dumich früher verletzt hattest, doch nun willst Du michausdrücklich, Du willst über alles auf dieserWellenlänge bleiben, die gerade angefangen hätte. Du wirksthemmungslos leidenschaftlich und zerbrechlich. Ich sage, daßich zwar verletzt war, ja, doch ich verziehe Dir, wo nichts zuverzeihen war, daß mein innigster Wunsch war... mit Dir zusein...
So plötzlich und so magisch fängt unsere Beziehungwieder an, und meine aufwendige Dressur.
Ich fühle mich beunruhigt, weiß nicht, was Du genaumeinst. Strafe! Was hast Du mit mir vor? Du bist noch bei mir, undich versuche, Dich bei mir zu behalten. Denn dann, weiß ich,steht eine Mauer zwischen uns. Jedes Wort, jeder Blick, mit dem ichetwas meine, etwas ausdrücke, wird vernichtet, ich mußpassiv sein, egal was es mich kostet... Ich liebe das ja, wenn es umSex geht, doch nun willst Du meine Schmerzgrenzen erweitern, ichspüre das... Du bist bei mir, doch verbietest jede Widerrede. Nagut. Ich muß mich ergeben, es ist bereits zu weit, es gibt keinZurück.
Ich programmiere mich innerlich darauf. Liege still und entspannemich, finde zu meiner unbegrenzten Ausdauer wieder... Du sitzt aufeinem Stuhl neben mir, doch nicht zu nah... Streichelst mich mit demEnde Deiner Peitsche und ihr Flimmern auf meiner Brust erregt mich,wie gewöhnlich, wie angelernt... Ich atme viel tiefer und denkenicht mehr. Wie Du auf mich wirkst!
Du kniest auf meiner Brust. Preßt meine Lippen und ziehstsie. Steckst mir mühsam einen Knebel in den Mund, und spielstmit meinem Gesicht in der Entzücken ästhetischen Genusses.Es ist so schmeichelhaft; ich vergesse das ganze Drama undgenieße Dich; ich genieße Deine enge Fesseln um meineEllbogen, den Gott sei dank leichten Druck um meinen Hals, und denwärmenden Kontakt der Katzenpeitsche, der ähnlichunausstehlich ist wie die all zu intensiv Augenblicke NervenKurschluß, die Du mir beim Vögeln zufügst. DieBrustwarzen klammern und die Hundekette, die mit den Stacheln nachinnen, geben mir Mühe. Der feste Biß des Metalls in meinFleisch kommt mir unerträglich vor; aber starke Schläge aufmein Po lenken mich davon ab, vollkommen, unter diesem Brennenvergesse ich augenblicklich um den Rest. Wie relativ alles ist. Nunführst Du mich, unentbehrlich, an der Leine, deren geringsteSpannung mich zum sofortigen Gehorchen zwingt. "Dreh Dich um! Knie!Beuge Dich nach vorne!" Du ponktuierst Deine Befehle mitPeitschenschlägen, was mich naß macht, und die Leine machtmich schnell; dann eingespielt; dann bin ich williger als willig.
Als Du mich kräftig von hinten penetrierst, michbeschimpfend, bin ich wild aktiv, drücke Dich fest innerhalbmir, und die Schmerzen, die mir noch kurz vorher als nichtauszuhalten vorkamen, verschärfen meine Ekstase nur. Wie relativalles ist.
Kooperativ soll ich sein. Je mehr ich entgegenbringe, desto mehrFreude habe ich dabei, und desto weniger Folter, was nicht zuüberlegen ist wenn Du mir eine klare Sex- oder Qual-wahlläßt. Sei ein braves geiles Mädchen undüberzeuge mich; wenn Du nicht gut genug bist kriegst Du immerlängere Strafen; bitte keine mehr!
Ich bekam zwei bisher, kann selbst kaum an sie glauben. MaxVolume.
Du willst den perfekten endlosen Blowjob. Du drückst meineBrustwarzen, verbietest mir gar zu stöhnen, ich sollkonzentriert arbeiten, darf selbst kein Zeichnen geben von Erregung.Du drohst mir... Falls ich die Frechheit habe ohne Deine Erlaubnis zukommen, werde ich ernsthafte Probleme haben... Ich fühle, wienah ich daran bin, ich bin still, doch so gespannt, mein Atem istleicht und rasch, ich zittere beinah... Es gelingt mir aber, meinerLust keinen Ausdruck zu geben - dafür brauche ich mich nur aufdie härteren Teile meiner Garderobe konzentrieren. Auf dieBrustwarzen Klammern, die Du immer wieder zugeschraubt hast. Aufdiese dünne lange Peitsche, die Du trocken in mein Hintergeschoben hast. Auf die Hundekette um meinen Hals. Das ist allesSchmerz, doch ich spüre ihn als Lust, fange an mich zuschütteln, um meine Brustwarzen und mein Po besser zustimulieren, bis mich die Streicheln Deiner Peitsche zur Ruhebringen. Du schiebst das dünne Zeug etwas tiefer. Es ist geradedünn genug dafür, ich spüre es voran gleiten undspanne meinen After bewußt dem Holzstück entgegen, um mehrSchmerz zu meiden, was Du mit einem kleinem Lachen lobst.
Weiter stehe ich auf allen vier da, meine Scheide drückt daszweite Holzteil, ich spüre eine Welle kommen, spanne mich,stöhne leise, ein zweites Mal. Ein interner Orgasmus.Bewegungslos stehe ich weiter. Deine Fingern um die Kette.
"Also doch!". Deine Fingern schütteln nervös an derMetall Leine, die diese an die Klammern bindet. Daran führst Dumich zur Spielzeugkiste und ich krieche gehorsam. Das Brennen meinerBrustwarzen tötet jeden Konzept von Widerstand im Ei. Du willst,daß ich mich umdrehe und zur Kiste krieche, mit einem Fingerführst Du das aus und es gibt kein Entkommen, es ist echt, esist einfach, es ist Wahrheit und es existiert nichts anderes indiesem Augenblick. Power sohlen mit der roten Klappe, der mit denPunaisen darauf, eine leichte Strafe, denn ich bin still und mutiggewesen, und meine Schreie brav zurückhalten weiß.
Dann ist es vorbei. Du machst mich von allem Spielzeug frei, undkommentierst.
Akzente auf eine bestimmte Technik, wie Du das nennst. Ich lerneaktiven Halsfick. Eine anstrengende Praktik.
Es kostet mich viel, den Impuls zu entfliehen zu überwinden.Du hilfst mir zwar üppig. Mit Klammern, mit Peitschen, mitDruck. Ich bemühe mich sehr. Besser falle ich in Ohnmacht alskomme Dir zu faul vor. Ich kann mir keine Strafe mehr leisten.
So unschuldig, die Handschellen im Rücken, so zart! Erstensgewöhnst Du mich an den Kontakt in meinem Hals, indem Du meinenKiefer in einer festen, unwiderstehlichen Geste aufhältst undzwei Fingern in meinen Mund schiebst. Massierst den hinteren Teilmeines Gaumens. Es ist mir neu, lustvoll, ich liebte es schon damalswenn Du Dich in meinem Mund bewegtest, da denke ich auch, naivesHähnchen, daß ich Halsfick kann.
Ich klebe meine Zunge an Deine Fingern, Du bewegst sie langsam hinund fort, es ist nicht leicht, doch genußvoll. Ich atme tiefdurch die Nase, konzentriere mich, um nicht zu zucken, und entspannemeinen ganzen Körper, um diesen eigenartigen, tiefen,präzisen Kontakt zu vertragen. Es ist nicht leicht, wie gesagt.Du beobachtest mich genau und mir ist bewußt, dies ist nur dieVorbereitung für das Weitere. Ich merke, Du willst mir zeigen,wie ich mit diesem Gefühl umgehen kann, gibst es mir noch nichtzu hart, doch fängst an, leichte, doch regelmäßigeSprünge in meinem Magen zu provozieren. Es ist etwasfürchterliches, ich bin dankbar für die Milde, aber fleheDich still, mich zu sparen.
Es ist noch zu nehmen, doch ich weiß, es kommt Gnadenloses!Wir haben besprochen, was Du willst, und ich war eigentlich ganzfreiwillig einverstanden... doch Du faßt mich anders als damalsan. Damals warst Du schüchtern; nun rücksichtloser,hemmungsloser. Ich fühle mich ausgeliefert, und völligzerbrechlich, fühle mir überhaupt keinen Mut für dieseSession als Deine Fingern noch lockerer meinen Hals nachfühlen,was mich zu einem kräftigen kotz ähnlichem Husten bringt;so still schaust Du mich an als Deine Fingern sich nicht bewegen,weiter fest in meinem Hals verweilend, was die Welle Spasmenfortsetzt, die mich beben. Ich weine, drücke meine Zunge festeran Deine Fingern. Meine Handgelenke tun weh.
Du legst mich auf den Rücken, streichelst mich verspielt. Ichlege still, passiv, wach doch regungslos, wie Du das liebst. DieSpannung steigt, löst sich. Du spielst kurz mit meinem nassemSchambein.
Ich bin so verführt von Deiner souveräner Haltung. DeineErregung manifestiert sich in Zurückhaltung, und das macht michDir offen. Ich schenke mich ganz. Du küßt mich tief undbeißt meine Zunge.
Nichts passiert; ich bin wach und auf Dich eingestellt. Ichweiß, Du überlegst etwas.
Eine einfache Stellung, einfach und unüberwindlich; sozusagengezielt. Ein großes Kissen unter meinen Oberkörper, meineFüße weit auseinander befestigt. So wird mein Kopf ganznach oben gebeugt, mein Mund von selbst auf. Du legst Dich auf mich,penetrierst meinen Mund, so tief wie Du kannst, wie ich kann...Anfangs ziehst Du Dich etwas zurück wenn ich das brauche, dochdann nicht mehr; als Du Dich nur noch Deinem eigenen Empfinden nachbewegst gehören die mich erschütternden Spasmen zu dieserSorte Verkehr... Manchmal darf ich durchatmen... Je mehr Inertie ichentwickeln kann, desto schaden loser geschieht es.
Ich liebe es, wenn ich das nehmen kann; mich entzückt dasGemisch aus Tränen, Sperma und Scheichel auf mein Gesichtgeschmiert... Ich weiß schon, bald bin ich daran geübt,bald ist es nicht weiter die letzte Neuheit doch nur ein Teil meinesDienstes an Dich, meiner Pflicht.
Du entschließt, mich nicht zu befriedigen. Kommst nachhause... Ich knie von Dir, Du streichelst meinen Kinn. Befiehlst mirmit unschuldiger Stimme, die Küche perfekt zu reinigen; da ichDeine Launen kenne, Deine Andeutungen verstehe, denke ich mir, dieserlieber Ton ist der Orakel einer neuen Überraschung, die allessein kann. Ich ziehe Gummihandschuhe an und wische den Waschbecken.Wische alle Regale von Staub ab. Wasche den Boden. Soll Dir einenKaffee zubereiten und weitermachen. Was denn? Ich führe ein Tuchmit verdünntem Bier über die Blätter der Pflanze.Wische jedes Glas neu ab. Alles glänzt. Was soll ich da weiterputzen? Du liegst im Salon und schaust Fernsehen.
Schlußendlich komme ich vor Dir knien und kündige an,die Küche sei perfekt. Du schaust mich an... Ich sehe in DeinenAugen, daß Du keinen Plan für mich heute abend hast. Dusuchst einige Sekunden lang. Bisher plantest Du fast alles im voraus,und Deine Befehle über forderten mich mit Schnelligkeit. Ichdarf mich ausruhen. Soll mich aufs Bett legen.
Du sprichst mich dann nicht weiter! Bald schaltest Du dasGerät aus und fängst an, an Deinem Computer zu arbeiten.Ich liege verträumt da und streichle meine Rippen. Schaue immerwieder in Deiner Richtung, rolle sensuell meinen Körper herum,nehme Posen. Wenn sich unsere Blicke treffen, siehst Du zufrieden zusein aus, doch, als ich Dich, in ein Kissen beißend,unübersichtlich zu mir einlade, werden Deine Augen dunkler, Duschüttelst den Kopf und von da an ist Dein Blick hart.
Ein bißchen verwirrt mich das, doch ich weiß mich anDeine Launen augenblicklich adaptieren. Ich lege mich ruhig hin,schaue Dich beim Arbeiten an oder halte die Augen geschlossen. Ichdarf Dir natürlich nicht stören. Ich soll brav warten, bisDu etwas befiehlst. Es ist neu, daß Deine Anwesenheit so ruhigist, doch obwohl sich mein Körper einige Streichelnwünschte, muß ich mein Benehmen Deinen Wünschenanpassen. Diese Psychospiele.
Meine erlöschte Spontaneität. Wenn Du kurz aufstehst, umKlammern an meine Brustwarzen aufzusetzen, wird es mir beinahunmöglich, mich unter dem kräftigem, extrem erotisierendemDruck zu beherrschen. Ich öffne die Beine leicht, fange an, mitmeiner Klitoris zu spielen.
"Du sollst nicht masturbieren." Du befiehlst mich gleich auf dasKlo; ziehst mir den Keuschheit Gürtel an, wessen Schlüsselin Deiner Tasche verschwindet. Nun soll ich das Badezimmer putzen.Ich wasche die weißen Kafeln im sensuellem Rausch, beeile mich,denn ich bin mir sicher, unmittelbar danach werde ich die Zuwendungbekommen, auf die Du mich vorbereitest.
Als ich fertig bin und still vor Dir knien komme, spielst Du einbißchen mit den Klammern, die an meiner Brust hängen; ichreagiere sehr sensitiv; nach wenigen Augenblicken schaltest Du DeineMaschine aus: "Ins Bett!" Es ist ganz schon spät gewordeninzwischen. Der durchsichtige Plastik zeigt all meine Erregung.
Du schüttelst die Klammern, während ich Dir Dein GuteNacht Blasen gebe, wie Du das nennst. Du befestigst meine Hände,mittels Handgelenken, an das obere Rand des Bettes, und meineFüße an das untere. Ich kann Dir nicht verschweigen wieheiß ich bin. "Ja, aber ich muß heute Ruhe haben, Dusollst schlafen", ist Deine einzige Antwort. Du knebelst mich nochmit den Ballknebel und wünschst mir eine gute Nacht.
Es ist nicht leicht, so einzuschlafen; und ich wußte nicht,was an meiner Schlaflosigkeit mehr Beiträger ,dieUnbequemlichkheit der Fesseln, oder die unausstehliche Geilheit. Aufjedem Fall störte mich die letzte unvergleichbar mehr.
Nachts wache ich halb auf, spüre ein festes Rühren inmeinen Hinter. Ich bin bereit für mehr Kontakt; doch bevor ichrichtig aufwache, hört es auf. Als ich aufwache, bleibt mir nurdie Erinnerung an Dein Wühlen, und der Band des Knebels inmeiner Wange. Ich will gar nicht aufwachen nur um zu leiden. Esgelingt mir, in die Bewußtlosigkeit wieder hinein zu rutschen.
Aber dies geschieht ein weiteres Mal, noch viele weitere Male. Duweckst mich systematisch mit Deinem trockenem Finger auf, aber nieganz. Sobald Du merkst, ich nehme etwas wahr, hörst Du auf. Ichgelinge in ein übles Zustand, möchte mich bewegen, dieseBände loswerden; und ruhen, ich werde erschöpft, stumpf vonSchlafmangel. Dann hast Du mich fester gereizt, länger, zogst anden Klammern als Du sicher warst, der Reiz war mir keine Lust dochQual.
Ein Halsfick, dem ich unbewußt beiwohne, kann nicht mal mehrstöhnen. Dann darf ich ein bißchen schlafen. Ohne Knebel.
Eingeschlossen. Schon wochenlang nicht draußen gewesen. Ichweiß nichts von der Außen Welt. Isoliert. KeineInformation.
Nur ich und Du, oder besser gesagt nur Du. Ein absoluter Mangel anirgendwas. Nichts los. Ich darf essen, ich darf zweimal am Tag zumKlo gehen, ich darf schlafen. Ich darf mich nicht bewegen, nichtsprechen, nicht sehen, nichts fühlen.
Die Kontrolle, die Du auf mich ausübst.
Dein Kontakt ist minimal. Du sprichst mich nicht mal. Zwei Tageher, vielleicht, sagtest Du mir, nicht zu reagieren, als ich, DeineHand auf meinem Nacken fühlend, mich dagegen rieb, mein Gesichtauf Deine Schenkel brachte, in einer Sehnsucht nach Streicheln, dieaus der vergangenen Phase meiner Dressur stammte. Diesenunangemessenen Ausbruch Zärtlichkeit hast Du auch bestraft: "Dasgeht nicht, Lilith... Strafe...", sagtest Du, ich fühlte dasFlimmern Deiner Peitsche an meiner linken Schulter, dann den Schlag;dann den zweiten auf der Schulter gegenüber. So stark. Bisse.Ich mußte weinen darunter. "Sei regungslos", meintest Du, undgingst von mir für ein neues Für Immer. Kontrolle, nurKontrolle. Kaum hattest Du mir beigebracht, mit meinem Schmerzumzugehen, ihn stillzuhalten und zähmen, zeigst Du mir, wie mildDu bisher warst, daß es andere Dimensionen Schmerz gibt. DieseSchläge waren keine eines Liebhabers, sie bissen mich noch langeMinuten und raubten mir mehr Kraft als zwei Stunden aktiver Katze-peitsche- Dressur.
Als ich Dir zu sagen versuchte, mir wurde das alles langsamzuviel, bekam ich nur einen scharfen Blick zurück und dieLedermaske. Dann entdeckte ich ihren Kontakt. Es war nicht malunbequem; es war erotisierend. Die Maske beschäftigte mich, dieBewegung meiner Augenwimpern gegen das Leder, der Geräuschdessen, der leichte Druck, besonders um meine Nase, stärker ummeinen Hals, was mein Atem Rhythmus stieg. Sie drückte meinenKiefer zusammen, so daß ich nicht sprechen könnte. Atemwurde anstrengender, wodurch ich berauscht und erregt wurde, begann,meinen Körper lasciv zu bewegen. Ein Befehl. "Stillhalten!"brüllst Du. Sofort knie ich still, von der Gewalt Deiner Stimmeerloscht. Ich bin erregt, naß, meine Scheide zuckt zusammen undStröme queren meine Brustwarzen, doch ich darf das nicht malmanifestieren, geschweige nach Befriedigung verlangen. Ich kniestill. Halte einfach durch.
Ich denke manchmal an die Rückkehr... Wie ich jetzt lebe...Ich bin Dein Gut und Habe, eine perfekte Fantasmen Maschine; ich habeim meinem Leben nur Dich; niemand sonst. Keine Familie und keineFreunde, und vor allem keine Identität; ich habe alles gelassen,was ich war, um ein Teil von Dir zu sein. Natürlich will ichnichts anderes. Ich liebe Dich unendlich, selbstverständlich,mehr als mich selbst. Selbst das zählt nur insofern, daßes meine Hingabe perfekter macht, also Dir gerechter. Mich gibt eseinfach nicht ohne Dich.
Dennoch denke ich manchmal daran, daß ich eines Tages ohneDich leben wohl könnte, rein theoretisch... Eine Job, eingesellschaftliches Leben, ein paar Hobbies... Es scheint Galaxienfern. Ich kann ohne Dich leben. Bin überzeugt, daß ich zunichts fähig wäre, nicht mal mehr mit Menschen einfachstenzu kommunizieren, nicht mal irgend ein eigenes Ziel zu formulieren...Ich bin grundsätzlich süchtig nach der Erfahrung Deinerabsoluter Kontrolle. Ich werde verrückt, wenn Du nicht mindesteneine Kette und mich bindest, die ich fühlen kann. DeineAbwesenheit, wenn Du zum Büro gehst, ist nur dadurcherträglich, daß Du bald wiederkommst.
Ich sehe, wie stark ich durch meine Libido, die Du zu meinemLebenssinn gemacht hast, beeinflußt bin. Merke auch, im Laufeder Wochen, daß ich damit immer geübter umgehe. Ichbeherrsche meine Rührung besser, entwickle einfach mehr Ausdauerim Bett... Weiß mich auf Dein Befehl zu beruhigen, um meinKommen, das immer eine Pause ins Spiel mitträgt, zuverspäten... Weiß immer besser, mich schnell nach demOrgasmus zu fassen, um wieder operativ zu sein, idealer weisesofort... Noch ein biß mir ganz...
Heute morgen merke ich, Du hast es überhaupt nicht eilig. Wirfrühstücken, oh Wunder. Ich denke stumpf, unsere Beziehungist echt eigenartig. Wir sitzen beide am selben Tisch, sindLiebhaber, doch ich weiß Dich nicht mal ansprechen. Das einzigeThema unter uns ist Sex; alles, was ich tue, wird mir direktbefohlen. Es ist nicht selbstverständlich, sich in einem solchemUniversum zurechtzufinden; besonders als neugierige junge Frau.Gelegentlich führst Du mich heraus, wobei ich keinen Menschensprechen darf; und ich schaue fern. Dennoch bin ichgrundsätzlich von der Außen Welt isoliert. Du gestehst mirkeinerlei Sozial Kontakt.
Außerdem bist Du für mich nicht zu entziffern. Ichkenne auswendig Deine Vorlieben und Ideale; aber weiß nie, wasDu demnächst anfangen wird. Meistens wirkst Du ruhig und sonnig;wenn Du mich mit glänzenden Augen betrachtest, weiß ichnie, was ich denken soll.
"Du, ich habe eine Woche Urlaub für uns genommen. Wir macheneine kleine Reise.", sagst Du mir. So etwas Nettes, das hatte ich janicht erwartet... Klingt aufregend... Es stimmt auch, daß Du inder letzter Woche viel zu tun hattest, täglich spät nachhause kamst... Nun störte Dich das genau so viel wie mich; Duwillst eine Zeit nur für uns. Gott, wie lieb Du zu mir bist.Eine Überraschung voller Freude.
Ich soll meinen Koffer packen. Erstaunlicher weise wenig Kleidung,dementsprechend viel Spielzeug. Meine Güte. Ich darf also nurein Paar Schuhe mit Haben, richtig schick zwar, aber ob ich mit Neun-Zentimeter- Absätzen eine Woche herumlaufen kann?
Ich sehe sehr schick aus, wie eine Stenton Zeichnung. Du hasteinen ausgezeichneten Geschmack für Kleidung. Ich bin dieschlanke, elegante Begleiterin, nach der sich viele vorbeilaufendeMänner umdrehen, ein Schmuck für Dich. Es ist schon sehrerregend, diese Figur zu sein... Mein Benehmen wird davonkatzenhafter, verspielter, ich habe einfach gute Laune und fühlemich frei und glücklich. Nun bin ich echt Deine Geliebte, einePerson, die Du liebst, und ich finde den Kontakt zu meinerPersönlichkeit wieder.
Wie pervers Du bist, so hart Knackig. Sind wir bereit? Dufte. DasTaxi ist schon da, wir können gehen; aber ich soll warten: Duöffnest meine Korsage, fängst die beiden Schmuckringe aneinen Haken - aua! Muß das sein? Dem Haken folgt eine Leine,die ich nicht kannte, eine Nylonleine, vollkommen unsichtbar; dasandere Ende ist an ein einfaches Armband befestigt, den Du an DeinHandgelenk mit einem unwiderstehlichen Lächeln anziehst. Dunimmst meinen Koffer und ziehst mich, still von Überraschung,ein Paar Schritte nach vorne.
Wir sitzen still im Taxi, Du gibst Dich für den verliebtenLiebhaber... Meine Brust sieht schon ein bißchen verformt aus,das fällt eigentlich nicht allzusehr auf, doch mir kommt esschreiend offensichtlich vor... Deine Konversation ist einTheaterspiel, das ich mitspielen muß... Mit Dir einfach reden,über alles und nichts, aber mir fällt kaum etwas ein: ichwar lange nirgends, nur in dem einen Trip... Ich bin rot im Gesicht,doch befasse mich wieder. Wie üblich. Ich muß Dir allesüberlassen, und es wird gut gehen.
Der Flughafen. Die Leine ist kaum mehr als ein Meter lang. Dunimmst meine Hand, es wirkt alles natürlich, und ich merke wiemich manche Bewunderung volle Blicke folgen... Diese Situation istwie ein Traum, und noch mal bin ich, nach einem ersten Staunen, mitDir vollkommen im Einklang.
Dein Blick in meine Augen, gleich von dem Zoll, als Du mir dieLeine abnimmst - eine Frage, ein Nachprüfen; ein vergnügtesLächeln, denn meine Augen strahlen... dieses unglaubliche Ding,das ich fühle aus. Du umarmst mich an der Taille, reichst demBeamten meinen Paß und nimmst ihn gleich wieder. Ein PaarSchritte nach dem Zoll bin ich wieder physisch an Deinen Körpergebunden.
Als wir auf das Einsteigen warten, unterhalten wir unsdarüber, drücken verbal aus, wie sexy diese Situationfür uns beide ist... Du schaust mich begeistert an, meinst "Du,Lilith, mit Dir kann man alles machen..." Und ich freue mich, ichfreue mich auf uns, auf unsere Dimensionen, unseren Mut... Ich kommemir maßlos privilegiert vor, denn Männer wie Du sind soselten... Ich soll im Flugzeug masturbieren... Deine Zuweisungen sindso schlicht, wir verstehen uns beinah telepathisch...
Wir landen also in London. Ich mache mir keine Gedanken mehr,weder um diese Reise, von der ich nichts wußte, noch um meineindeutig gezieltes Gepäck. Dein Verhalten ändert sich dochetwas, Du wirkt viel strenger und distanter, doch ich bin an dieseplötzliche Veränderungen gewöhnt.
Wir sind nicht mehr alleine. Auf dem Parking triffst Du jemand;wortlos grüßt Du den Mann, der plötzlich mit seinemAutoschlüssel da steht, schiebst mich auf den Hintersitz einermit Dunkelglas ausgestalten Limousine.
Gleich als der Typ losfahrt, öffnest Du den Koffer, holst dieHandschellen, augenblicklich schließt Du sie um meineEllbogen... Derjenige vor uns, wer ist es denn? Mir wird klar, Duhast etwas geplant, wovon ich nichts erzählt bekomme; doch istes kein gewöhnliches Sightseeing, das wir da vorhaben.
Mir wird all meine Machtlosigkeit offensichtlich.
Nun unterhältst Du Dich mit unserem Fahrer. Ich - ich binvöllig ausgeliefert, unfähig, mich zu befreien, lutsche undlecke an Deinen Schwanz. Beinah die ganze Dauer der Fährt,einfach lange; Du hast es überhaupt nicht vor, zu kommen, Dugenießt mich, wie Du einen Glas Wein auf einer Croisieregenießen würdest. Es ist wie ein Traum, mir kommt es vor,als wäre es ein Film; wir sind unterwegs (zu hause gab es jaRahmen...), es geschieht etwas, was Du inszenierst, und ich kann nurahnen, was; aber weiß mit Sicherheit... eigentlich weißich nichts... nur deine Fingern, die meinen Nacken kitzeln, undDeinen Geschmack; ich spalte mich innerlich. Auf einer Seite sind dieAngst, der Schock, die Unsicherheit da; aber es kommt diese andereSeite meiner Persönlichkeit durch, die, die Du aus mir geformthast: nicht nachdenken, nichts fühlen, Deine Befehle blindausführen, was immer sie sein mögen.
Ich fühle mich ausgelöscht... Während dieser Fahrtwird mir klar, es kann alles maßlos weit gehen. Ich habe Dirnie, nie widerstanden; ich gab mir jedes einzige Mal die besteMühe, um Deine Ansprüche zu erfüllen, mitunermüdlicher Motivation. Ich bin unfähig, unfähig,Dir im Geringsten zu widerstehen. Ich lebe für Dich, durch Dich.Was denn sonst? Du hast mir immer äußerst konsequent jedephysische Möglichkeit, Dir zu entkommen, entnommen.
So schwer fällt mir es auch nicht, meine verwirrte Gedankenstillzulegen, denn Du sprichst meine Nymphomanie an; innerhalb vonSekunden verliere ich die Kontrolle über meine Empfindungen undbin aus lauter Geilheit zu allem, allem bereit.
Nun passiert etwas. Das Auto hält an. Alle steigen aus."Ausziehen!" befiehlst Du mir streng. Natürlich, Herr, sofort.Ich werfe all meine Kleider ab. Auf einer Geste von Dir hebe ich sievom erdigen Boden auf... Nehme wahr, wir sind auf dem Land, da isteine Sorte Kuhstall; doch ich bleibe regungslos und schaue zum Boden;es ist eine Sorte Trance, die ich noch nicht kenne.
Dabei funktioniert alles einfach, es ist psychisch viel wenigeranstrengend, alle Gedanken stillzulegen und Dir innerhalb vonSekunden genau zu gehorchen, ohne zu überlegen. Diese Spaltungzwischen Bereitschaft und eigener Identität war ein ziemlicherKnoten in mir, den ich froh war, loszuwerden. Nackt auf diesem Feldzu stehen, in der Gegenwart eines fremden Mannes, war einwunderschönes Gefühl, ich fühlte mich frei underweitert... Auf ein Mal spürte ich, was mich alles meinblödsinniges Zögern, meine illegale Zurückhaltung,kostete.
Gestylt werde ich... Ich werde behandelt, als wäre ich einePuppe, oder ein Tier. Ihr spricht untereinander über mich, abernie spricht ihr mich persönlich an. Und wie ihr über michspricht. Ich soll einen guten Eindruck machen - wem denn? Denkenicht, laß geschehen. Du ziehst mich schlicht an, schnürstden 30 Zentimeter- Korsett um meine Taille, Gewichte an meineBrüste und an meine Klitoris... Die Ellbogen zusammen... DieLeine, die meine Fußgelenken verbindet, kurz, ermöglichtmir nur sehr kleine Schritte, und ich muß mich beeilen um eurenRhythmus zu folgen. Ihr läuft vor mir in der Sonne, auf denSchloß zu, den ich wegen meines nach hinten gebeugten Kopfesnicht richtig sehe.
Ja, Du führst mich, ohne Dich gar um mich zu kümmern;ich muß schnell laufen, ein neues Gleichgewicht erlernen, umeuch zu folgen; es ist echt zu schnell - aber es ist nur einmal zuschnell.
Als ich stolpere, ist es so, als merktest Du nichts davon. MeineBrustwarzen wirken wie auseinandergerissen; der nach bleibendeSchmerz macht mich mein Fußtempo beschleunigen, weiter Atmen,auch wenn ich sicherlich schon außer Atem bin.
Du ignorierst mich einfach. Und wie ihr spricht. Der Mann hat michnicht mal begrüßt, nichts. Was ihr sagt. Es wird wahrjetzt. Ihr spricht von mir wie von einem Stück... Einem Objektmit Vorteilen und Grenzen, dessen Wert ihr diskutiert... Der Typmeint, ich würde gut trainiert und sehr gut erzogen aussehen, Duantwortest, es sei zwar so, aber ich war unerfahren, wenn es um echteErziehung ginge... Da tröstet Dich dieser Wildfremde, sohöflich, dafür sind wir ja da und am Ende unseresAufenthalts werde ich einwandfrei sein...
Frappant ist die Ebene, auf der ihr euch unterhaltet; es ist nichtso, daß ich da gar zähle; ich fühle es deutlich; esist eine klare, absolute, unüberwindliche Teilung zwischen Herrund Besitztum, zwischen Allmacht und vollkommenem Ausgeliefertsein.
Als wir den Schatten des Hauses penetrieren, setzt unsererGastgeber eine Maske auf meinen Augen; eine, die ihm gehört. Siebedeckt meine Augen, erfüllt meinen ganzen Mund, und nach demSchließen in meinem Nacken bekomme ich zwei Haken in meineNasenlöchern, die diese nach oben ziehen. Indem sie der Typ engauf meinem Kopf schließt, beschreibt er Dir ihreVielfältigkeit. Du merkst, der Knebel könnte etwas tiefersein. "Ja, ja, sie wurde extra dazu trainiert", sagst Du, indem Dumeinen Hals vorsichtig voller stopfst; genau so tief, daß ichmich noch bewegen kann ohne gleich zu kotzen, doch muß ich michnun darauf konzentrieren, und das konsequent... Atme schneller, fassemich, denn ich bin nicht weit von Ohnmacht...
Wir waren vier Tage da. Es geschah so viel... Ich weiß nichtwas. Ich weiß nur noch ungefähr, was ich empfand. Es wareine neue Dimension Unterwerfung.
Ich wurde an meinen sensitivsten Körperteilen geführt,an meiner Zunge, meiner Klitoris, meinen Brustwarzen... Ich wurdemaskiert von - jemand, mehreren - beinah vergewaltigt, ich wurdegedrückt und betastet von Händen... Deine Stimme erkannteich unter anderen... Diese Hände bereiteten mir Vergnügen,doch ich suchte immer nach Dir, nach Deiner Stimme...
Ich wurde genommen ohne der geringsten Möglichkeit, irgendetwas gar auszudrücken, von Stimmen, die ich nicht kannte... Ichfühlte wenig... Manchmal körperliche Lust, Resignation,Vermissen auf Dich, und Dankbarkeit, daß ich nur vergewaltigtund nicht gequält wurde...
Nachts wurde ich nach außen geführt, fühlte dieKühle der Luft auf meiner nackten Haut... Meine Maske wurde mirentnommen und ich lag auf Stroh... In einem Pferdebox... Zwei andereFrauen lagen da, schauten kurz zu mir. Ihre Blicke beeindrucktenmich. Wie Ausdruck leer sie waren.
Mir ist kühl, zu kühl, die Bände um mich sind keinbequemer Schlafanzug. Ich denke mir, dies ist die noch härtereStufe. Ich habe schon gefesselt geschlafen. Hier habe ich kein Bett,keine Decke, niemand paßt auf mich auf. Mir wird das zumÜberleben nötige gestattet. Ich bin pausenlos geknebelt.
Der Mond scheint hell. Ich fühle etwas... Den Geruch desStrohs, die Frische der Nacht... Unwiderstehlich falle ich in meineEmpfindungswelt hinein, ohne Rückkehr; eine animalischeSensibilität, keine Gedanken, keine Worte; körperlicheSignale und rudimentäre Befehle sind die hier gültigeSprache. Es ist eine mystische Erfahrung. Ich schlafe wie ein Kindein.
Mich wachen Peitschenschläge auf. Was soll es? Eine weiblicheStimme befiehlt mir, ihr zu folgen; ich stehe auf so schnell wie ichkann, bewege meine Beine, dabei versuche ich auf zu Wachen, denn ichsehe nur Weißes. Sie peitscht mich ständig genauso hart,während ich mich doch alles bestens bemühe.
Ich bin nun ganz nur Selbsterhaltungsinstinkt.
Ich werde als Pferd trainiert.
Ich weiß, daß Du da bist, denn ich höre jemand,der Dir manches erklärt, und Deine knappe Antworten. Ich bindoch in fremden Händen. Diese sind so entschlossen, so... es isteinfach absolut unmöglich, im geringstem zu widerstehen.Später bestätigt eine Reihe in die Kellern meine Ahnung.Hier werden Rebellen mit Stunden Folter belohnt. Viel zu hartfür mich. Ich will brav sein.
Ich bekomme eine Handvoll Haferflocken, oder etwas ähnliches,und ein Glas Wasser. Dies soll uns Ausdauer geben, höre ich. Ichwerde angezogen... Die Kostüme sind komplex, ziehen an all meineMuskeln, spannen meinen Körper, erfüllen meinen Hals,beschränken meine Atemtiefe und meine Bewegungen.
Ich höre euch nicht richtig; aber ich fühle das Ziehenan meinen Brustwarzen, was bedeutet: "Nach vorne!", und dieSchläge auf meinen Hinter, die "Schneller!" meinen. So werde ichgezwungen, zu trotten, bis ich außer Atem bin. Mist, wie hart.
Ein neues Glas Wasser wird in mich gegossen. Nun beugt man michnach vorne; meine Oberschenkel werden etwas auseinander geschoben.Plötzlich ist ein größeres Teil in meinem Hinter da.Ich soll wieder gerade stehen. Ihr tut noch etwas - innerhalb mirfühle ich Kälte, ich weiß nicht, was das ist. Ichweiß schon lange nicht, was ist. Nun, das soll ein speziellesDildo sein, an den man eine Karre anschnallt. Wie bitte?
Das Zerren an der Führungsleine: ich muß laufen!Schläge, Zerren. Es ist eindeutig. Stimmen ermutigen mich.Schläge fallen auf meinen einen Bein, dann auf den anderen. MeinKörper reagiert, gehorcht; ich werde geschoben, mir wirdgeschrien, ich soll mich fleißig bewegen.
Das, was mit meinem Arsch los ist, raubt mir alles ab. Ich binerweitert; dazu spüre ich innerhalb mir eine Reihe Stacheln, soetwas; daran ist die Karre befestigt. Der kalte, enorme, harteKontakt bewegt mein Inneres.
So viel kann ich mich in meiner Überraschung undMachtlosigkeit verweilen. Ich muß da sein, fit, wach. Als allesfunktioniert - ich reagiere wieder einwandfrei auf die angelerntenSignale - wird die Karre viel mal schwerer. Es sitzt jemand da. Ichbeuge mich nach vorne vor Anstrengung, drücke meinen Afterzusammen, um ihn nicht zu reißen; dabei werde ich gepeitscht,geschoben, beschimpft; es gelingt mir, die Karre zu bewegen. Dieersten Schritte waren am Schwierigsten, nun rollt sie, ich hüpfenach vorne.
Ein neuer Beweis Deiner absoluten Macht. Ich hätte es nichtfür möglich gehalten, mit meinem After alleine solch eineKarre zu ziehen, so wie ich in unseren ersten Nacht kaum glaubenkönnte an Deine Hand in meinem Bauch.
Das wird zur Gewohnheit.
Heute möchtest Du mir ein Video zeigen. Einen Film und einTanz Truppendemo.
Wir legen uns ins Bett vorm Recorder.
Los. Schon wieder.
Du fesselst mich.
Schon wieder! Ich werde dessen müde.
Bald ruhe ich bequem auf allen vier.
Du telefonierst kurz. Schaltest die visuelle Unterhaltung an.
Häuser, tanzende Häuser mit exotischer Musik.Häuser aus
Südländer. Ein Schaf, ein Messer, der junge Mann und dasKind.
Das offensichtlich den Schaf retten will. Rennt. Schlägt aneiner blauen Tür, schreit wiederholt: Mama! Lange.
Bei uns klopft es. Du machst auf.
Leute. Zwei. Wer? Ich kann den Kopf nicht vom Fernseher abbewegen, und, ehrlich gesagt, ist es mir egal. Ich bin es ja gewohnt.Mein Körper reagiert schon von selbst, ich atme ruhig dochtiefer, spüre meine Brustwarzen steif werden, und werde nass!Ziehe rythmisch die Scheide zusammen.
Ein Araber fährt U-Bahn. Die Jungs hinter uns flüsternund kichern. Ziehen sich aus. Ein Kuß! Du liegst bei mir alsnichts wäre. Der Araber läuft eine Straße herunterund steigt eine Treppe. Klingelt. Fingern bewegen sich in mir. DerMund saugt meine Klitoris ein. Eine blonde Frau macht auf. Freut sichoffensichtlich nicht auf den Araber, läßt ihn aber hinein.Er darf heute im Kinderzimmer schlafen und Essen sei imKühlschrank, sie selbst geht aber aus. Ist mit jemand andersjetzt. Er rutscht in mich. Mit oder ohne Gummi? Fühlt sich anwie ohne. Stört nicht. Er hat die Kraft und die Energie einesvollkommen gesundes Menschen. Der Araber schaut sich das Kind an. Dertut es gut mit Power, schüttelt mich locker, läßtsich von mir fangen... Nicht all Deine Freunde fühlen sich sotoll an und das macht verdammt mehr Spaß als Foltersession.
Das Mädchen, das abends am Lagerfeuer weinte, haut
morgens mit dem Fahrrad des Arabers ab. Er hat den kleinen
blonden Junge entführt. Geht zu Fuß weiter, klaut eineHolzkarre. Zieht den Kleinen, der manchmal weint, durch einetrostlose leere Landschaft, bis er an einen industriellen Bahnhofgelingt.
Versucht Menschen anzusprechen, schreit auf ungeheuer riesigeMaschinen zu, die Kohle oder Erde ausgraben, Berge metallischesFleisches, dessen Gewalt um das Menschlein vor ihnen fürchtenläßt, als könnte er jederzeit zermahlt werden. Eineausgezeichnete Montage und unglaubliche Musik, fünfSchreitöne...
Dein Gesicht nah an den Meinen, sehen wir uns gemeinsam den Filman, folgen der Geschichte nach, Du horchst auch nach meinem Atem undStöhnen, drückst mich fester, doch sehr leicht,küßt sanft... Du ernährst Dich von meiner Freude, Dunimmst sie gierig auf, die meinerseits aber resignierte Freude.
Der Typ nimmt meinen Hintern. Seine Fingern öffnen mich under taucht in mich. Ich möchte es ignorieren. Dieser Kontaktlenkt ab von Dir und vom Film, er fordert eine gewisse Konzentration,während das Schaukeln in meinem nassem pussy zu einer wie Weinberauschender Trunkenheit wurde. Idiot. Nimm mich doch wie vorher.Das tut er auch.
Ich fange an, daran zu zweifeln, ob ich gar Grenzen habe; DeineFührung ist etwas unglaubliches. Ich bin jedesmal, beinah, vonden Fähigkeiten meines Körpers erstaunt, von meinerzugleich jedesmal vergewaltigter doch immer wieder funktionierendenAusdauer; Du kannst Dir alles einfallen lassen und ich führe eseinfachsten als das Selbstverständlichste der Welt aus...Natürlich läßt Du mir dabei keine Wahl. Rebellionhieße Strafen ohne Ende, und blanke Machtlosigkeit. Es gibteinfach keine mehr. Es gibt nur Hingabe, vollständigste Hingabe,auch wenn eine bestimmte Idee von Dir mir nichts anderes alsMühe bedeutet. Es gehört dazu.
Dabei sind manche Nebenerscheinungen echt experimentell. Siewirken auf meine Art zu empfinden. Ich nehme sie mit einem gewissenAbstand an, als wäre alles eine wissenschaftliche Erfahrung.
Mir kommt diese Scene in den Sinn, wo ich meinen Körper inSpannung durch die Komplexität Deiner verschiedenen Fesselnhielt, ich mußte nach hinten gebeugt knien, meine Arme hoch,und Du wolltest von meinem Geschlecht eine extra Performance...Zuerst bekam ich dieses aufblasbare Teil, das meine Scheidezwangsweise entspannte, dann den Baseballschläger, den Du immerwieder hin- und heraus schobst, immer schneller, und es tat mir weh,mehr als ich nehmen kann, aber nicht nur, eben nicht nur... Ichweiß, daß ich blute, es zählt lange nicht mehr...Ich bin halb bewußtlos, als Du diesen Holzhorn in michführst, groß wie der Kopf eines Neugeborenes.
Das Überlassen, das absolute Verschenken von allem, was ichempfinden mag, das unbegrenzte Vertrauen. Es ist jenseits vonBeschreibung, jenseits von Intensität, es ist eine mystischeDimension, in der ich tanze, geblendet in einem weißen Feld ausLicht und Energie, die leuchtende weiße und Regenbogen BlitzeWelt aus Licht und Energie. Ist.
Als meine Augen wieder die als real geltende Umwelt wahrnehmen,scheint es mir, als wäre der in meiner Pupille geprägtevisuelle Eindruck nur eine animierte Oberfläche der Leinwandeines Kinos vergleichbar, daß die Geste reichen würde umden dünnen Schleier zu reißen und das eigentliche Gesichtder bestehenden Welt, die zugleich frische und warme Felder,freizulegen.
Der Eindruck verweilt einige Tage. Fünf Tage. Reality comesback.
Ich bin zwar die ganze Zeit da, weiß all Deine Gesten, dochbin soviel wie eingeschlafen, mein Körper ist ab. Als Erstesgelinge ich in die Badewanne, schwebe eine Zeit im warmen Wasser.Dann trocknest Du mich, legst üppig bedeckt ins Bett undgießt ein warmes, saures, leicht alkoholisiertes Getränkin mich, das mich leicht berauscht, euphorisiert und meineKörpertemperatur steigt. Progressiv schlafe ich ein, nehme nochwahr, wie Du meine Glieder aufhältst und Deine Fingern kaumbemerkbar, doch sehr wirksam auf meinem Körper bewegst.
Es ist die Yin - Massage, dem Meridian Fluß entgegen, einewie Du schon tausendmal von mir bekommen hast. Deine erfahrene Handverweilt auf meinem Knöchel, meinem Bein, meinem Knie, DeinDaumen drückt leicht und rythmisch an den kleinen Löchern,die innerhalb meines Energiekörpers penetrieren.
Nach und nach, stufenweise, füllt mich ruhiges Glück.Ich beobachte wie, der Entspannung und Wohlgefühl in meinemphysischen Körper parallel, sich mein Geist beruhigt undlöst. Tot der Henker, aufgehängt das Opfer... Wir sindLiebende, Kinder am Spielen, Schmetterlinge, die in ihrem Tanz derSonne entgegen auch abbrennen mögen, deren Tod aber wieder- undwiederholbar ist, genußvoll und dynamisch, Ekstase derBefreiung und Selbstvernichtung... Einschlafen im VormittagSonnenlicht... Du.
Ich merke, ich habe schon ewig kein Wort gesprochen, gargeschrieben. Früher fuhr ich jeden Tag Tagebuch... Oft habe ichjetzt die Gelegenheit dazu, kein Bedürfnis aber.
Ob ich Gedanken artikuliere, kann ich auch nicht sagen. DerTag-Nachtwechsel ist so animalisch simpel, Beschäftigungen habeich keinerlei. Am Anfang brachten mich Launen noch dazu, nonchalantaus purer Gewohnheit aufzuräumen. Die meiste Zeit habe ich jagefesselt verbracht...
Jetzt haben wir uns gegenseitig gezähmt. Du bist mildgeworden, wie ein guter Wein, der ältern. Es ist alles soselbstverständlich... Ein horizontales Leben, gelegentlich vonDeiner Fantasie auf den Kopf gestellt, mit üppigerSexualität als einzige Ausdrucksform... DeineHartnäckigkeit wundert mich nicht mehr mal, wir verbringenschlußendlich unbeschreiblich ekstatische Stunden... derenzahllose Details aus meinem Gedächtnis abgebrannt bleiben.
Tja, vielleicht sind wir beide gefangen, ich in Deine strengeKontrolle, Du in Deine Arbeit besessene Energie...
Meine Zeit hat aufgehört. Zeit ist zu einem ewigem im Jetztaufgehängten post-orgastischen Rausch geworden. Kann ich dassogar als einen in der Zeit gestreckten Orgasmus bezeichnen - malintensiver, mal ruhiger, mal von einer intensitätUnbequemlichkeit ponktuiert, die dennoch das bare Gegensatz zuUnbehagen ist?
Nie hätte ich mir vorstellen können, friedlich undfreiwillig so zu leben, doch es geschieht einfach, wird zumSelbstverständlichem, streckt sich in Ewigkeit, ja Zeitlosigkeitaus...
Ich hänge in Deiner leeren Wohnung herum. Ich halte sieeinwandfrei sauber. Viel ausführlicher als sonst. Ich habe sonstnichts zu tun.
Warum kommst Du nicht nach hause? Du bleibst so lange unterwegs,es sind schon mehrere Nächte, wo Du nicht zu hauseübernachtest. Ich weiß nichts anfangen; ich warte dieganze Zeit auf Dich. Als ich einkaufen gehe, kommt es mir wie einVerbrechen vor. Ich bin doch die Haussklavin.
Ich komme damit nicht klar, daß Du eine Matratze fürmich alleine eingerichtet hast. Dich nicht mehr kuscheln, neben Dirnicht mehr zu schlafen, mich an Deiner Haut nicht mehr aufladen zukönnen ist für mich eine schlimmere Qual als alles, was Dumir zugefügt hattest. Ich vermisse das bißchenZärtlichkeit wie Wasser auf der Wüste.
Manchmal kommst Du herein und ignorierst mich, sprichst michnicht, beschäftigst Dich gar nicht mit mir. Ich verstehe nicht.Doch trotz der Verwirrung bleibe ich meinen Pflichten treu, undverhalte mich Anspruch frei.
Ich weiß, ich muß Dich darauf ansprechen; aber ichhabe Mühe, mit Dir zu reden, ganz besonders über meineBedürfnisse. Ich habe Mühe, meinen Schmerz auszusprechen,denn ich weiß nicht wie Du reagierst. Wenn Du mir jetzt harteWorte sagst, wird es mich so verletzen, daß ich das lieber seinlasse.
Nach den fünf Tagen, in denen sich Dein Verhalten zu mir soplötzlich verändert hatte, kommst Du, wie gewöhnlich,gegen acht nach hause; Ich soll für Dich kochen; nach dem Essensoll ich Dir einen Joint bauen; Du legst Dich hin, rufst mich zu Dirund ich darf an Deinem Schwanz lutschen. Nach dem Orgasmushältst Du mich ruhig an Dich. Es ist so anders, spannungslos, esfehlt diese ganze ultra erotische Dimension. Ich lege mein Gesichtnah an den Deinigen.
" - Thomas...
- Lilith.
- Du bist so anders."
Du lachst, küßt meine Wange, erklärst mit sanfterStimme: "Ich habe eine Freundin."
Natürlich hatte ich daran gedacht, ein bißchen darangedacht... Ich sage nichts. Ich schaue Dich an. Du merkst doch,daß ich etwas erwarte; drehst Dich zu mir, erklärst, ichschliefe doch selbst mit vielen Leuten außer Dir, und daßich keine Ansprüche haben kann; worauf ich augenblicklich mitder mildesten Stimme antworte: "Ich habe keine Ansprüche."
Du schaust tief in meine Augen, Dein Blick prüft mich nach.Ich habe tatsächlich keine Forderungen auf Dich. Ich möchtenur wissen, was ist; und möchte gut behandelt werden. Ichweiß, daß meine Augen in diesem Augenblick warm und ruhigwirken. Schließlich küßt Du mich noch mal und sagst:"Du bist meine Sklavin. Sie ist mein Abenteuer."
Es fiel mir überhaupt nicht schwer, dies zu akzeptieren. Ichwar mir sicher, das die Beziehung, die wir erlebten, in ihrerIntensität und Einmaligkeit mir einen unerschütterlichenPlatz an Deiner Seite gewährte. Ich erlebte Deine andereBeziehung mit einem Frieden, der mich selbst überraschte, denich aber sehr genoß und auf den ich stolz war; stolz, so frei,fortschrittlich, intelligent zu sein, stolz auf die Freiheit, die ichDir gewähren wußte.
Eifersucht, die Angst, Dich zu verlieren, waren einfach nicht da.Du warst eben öfters weg; ich fing an, mich für einkulturelles Leben erneut zu interessieren, nutzte ein Teil desGeldes, das Du mir für mein Unterhalt gabst, für KinoEintritte, und vermißte es, daß ich mich bei derBibliothek nicht einschreiben konnte; denn dafür brauchte ich jaeinen Anmeldungsschein.
Also bat ich Dich darum, mich bei Dir anzumelden. Du antwortetestmit einem dunklen Blick: "Wie?" Ich erklärte, es sei ja nurfür die Bibliothek; aber ich sah, daß es Dir nicht gefiel.Mir wurde etwas unwohl... Ich spürte einen zurückgehaltenenZorn in Dir. Du sagtest: "Das kommt überhaupt nicht in Frage,Lilith... Du erlaubst Dir sowieso viel zu viel die letzte Zeit..."
Ich wurde blast, gerührt, denn mir wurde bewußt, Duwarst mit mir nicht so zufrieden wie ich das selbst war. Ich knietevor Dir herunter und sprach mit leiser, sanfter Stimme: "Befiehl michdoch so, daß Du zufrieden mit mir bist."
Es passierte gegen halb neun; zum ersten Mal seit längerenZeit wurde ich an diesem Abend hart gepeitscht und mit Dildo undKnebel für den Rest des Abendes gebunden. Ich hatte denGeschmack verloren. Aber ich hatte zu Dir gefunden, zu DeinerZuwendung, Deiner Aufmerksamkeit. Du hast mit mir in den folgendenTagen nicht geschlafen; aber Du hast Dich mit mir beschäftigt,und ich spürte Deine Wirkung auf mich in Deiner Abwesenheitwieder. Von diesem Augenblick an hast Du meine Bewegungensystematisch eingeschränkt, auch wenn das die Pflicht desEinkaufen wieder Dir zu schieben.
Du wurdest härter, strenger und anspruchsvoller. Du gabst mirkeine Befriedigung, und erniedrigtest mich mehr als früher, alswürdest Du mir wieder beibringen wollen, Dir bedingungslos zugehorchen. Ich hatte mich auf etwas intellektueller Unterhaltunggefreut, als ich mehr herausging, nun jetzt vermißte ich daskein bißchen. Ich liebte den ständigen sexuellen Rausch,und ich liebte es, Dich unmittelbar zu fühlen, Deinem Willentelepathisch unterordnet zu sein.
Ich glaube, daß ich erst in dieser Zeit alle Hemmungen loswar, und tatsächlich zu allem bereit wurde. Schmerz genoßich regelrecht, anders als früher, ich war einfach in einemZustand, wo ich grundsätzlich willig war, in dem selben Zustandwie die Pferdemädels, die ich in England sah. Ich bemühtemich sehr, Deine Befehle zu erfüllen, denn Dein Zornverunsicherte mich, und es keimte ein Wettbewerb orientiertesVerhalten in mich. Ich wollte besser sein als die andere.
Ich begoß meine Brust mit Wachs, masturbierte mit jedemStück Gemüse, das Du mir hinreichtest, bezeichnete michselbst als schamlose Sau unter Deinen Ohrfeigen. Du konntest michquälen ohne meine Hände fesseln zu müssen und ichkonnte plötzlich viel mehr Schmerz nehmen. Ich konnte endlichhemmungslos schmutzig sprechen. Ich war glücklich, besser zusein. Ich vermißte das, was ich früher alsSelbstwürde bezeichnete, überhaupt nicht, ich warfröhlich, es loszuwerden, um eine bessere Sau zu sein.
Ich kämpfe, um nicht verrückt zu werden; falls es nochnicht so weit ist. Ich habe das Gefühl aus Leiden alleine zubestehen. Ich quäle mich jeden Tag mit dem Verlangen, Dichanzurufen.
Vielleicht ist es auch die Angst zu wissen, die mich davonabhält; zu wissen, daß Du mich vielleicht gar nicht mehrzurück willst; Dein Verbot, mich bei Dir zu melden, wareindeutig; ich muß Dir gehorchen, ich darf nicht ausSchwäche Deinen Befehl brechen. Oder Du könntest sauerdarüber sein, und da hätte ich Dich verloren. MeinSchweigen war meine einzige Chance.
Die Zweifel, die fürchterliche Möglichkeit, daß Dumich nicht mehr willst; und meine handwerkliche Tätigkeit, indie ich mich wie in Alkoholismus sinken lasse. Sogar empfinde ichStolz an meinem Werk. Aber dieser Gedanke, daß Du vielleichtmeintest, Du solltest mich nicht einfach so stehenlassen, daßes Dir besser schien, mir eine Beschäftigungstherapie und einenLebensunterhalt in die Hände zu stecken, damit ich mit demEntzug aus unserer Beziehung, und meiner Sucht nach Dir, sozurechtkomme, daß Du ein gutes Gewissen dabei bewährenkannst... Ich will nicht daran glauben, ich will nicht mal darandenken. Aber vielleicht betrüge ich mich dabei, vielleichtmuß ich diese Möglichkeit, diese Wahrscheinlichkeit, diesegelegentliche Sicherheit einsehen. Ich weiß es nicht.
Der Arbeitsrausch; die Augenblicke, die ich in der Werkstattverbringe, fleißig, kreativ, von den neuen Formen erfreut, dieunter meinen Fingern entstehen, das Gefühl der Erfüllung,wenn ein Modell seinen perfektesten Endzustand erreicht... MeineArbeit ist etwas, was mein eigen ist, wodurch ich mich kennen lerne,was mir eine Sorte verlorenes Selbstwertgefühl gibt.
Die Isolation ist am Schlimmsten. Ich habe keine Bekannten indieser Stadt. Ich bin so anders, so anders als sie. Sie träumennicht mal von dem, was ich bin, was ich hier tue und was ich bei Dirtat. Es ist nicht so, daß ich mich durch all das, was ich beiDir erlebt und durchgemacht habe, schmutzig fühlen würdeoder schlechter als meine Mitmenschen, ganz im Gegenteil; aber ichfühle und denke so grundsätzlich anders als sie...Polnische Männer haben das an sich, daß ich sie trotzDeiner Schulung alle widerlich finde, unerotisch und grob. Wen sollich hier treffen? Mit wem soll ich sprechen? Fragen würdenfallen, "wer bist Du" als erstes, worauf ich nur antwortenweiß, daß ich die Sklavin meines Herrn bin. Vielleichtweiß ich nicht mehr mit Menschen sprechen. Außer dem willich da sein wenn Du anrufst. Ich gehe essen kaufen, oder Materialien,und komme sofort zurück. Spazieren gehen... Ein vergesseneAngelegenheit. Ich ging schon Monate nicht spazieren.
Es gibt Augenblicke, wo ich nur weinen kann. Ich bin dieverkörperte Verlassenheit. Ich stehe nicht auf, esse nicht, ja,manchmal würde ich mich verhungern lassen. Das Telephon ist sostumm, es klingelt einfach nie und ich benutze es nie. DieQuälen, die mir meine Gedanken bereiten, spiegeln sich in meinemKörper ab. Meine Wirbelsäule wird steif, mein Rückenschmerzhaft verspannt, mein Solar Plexus tut mir weh. Ich fühlemich wie ein Gespenst. Ich will nicht mal weiter leben.
Als ich bei Dir war; diese bitter vermißte Zeit war nichteinfach, sie war manchmal ganz schon hart, nun jetzt ist sie fürmich die goldige Vergangenheit, die Prachtphase, in die ichzurück willst. Du warst ja da, Du warst hart... Ich dürfteDich manchmal nicht mal anfassen; aber ich sah Dich, ich wußtejeden Tag, was für eine Laune Du hattest und wie es Dir ging.Ich bekomme Anfälle, Anfälle von etwas, wasEntzugserscheinungen nicht unähnlich sein könnte... MeinKörper und mein Geist verlangen nach Dir, ich suche dentelepathischen Kontakt zu Dir, ich versuche wahrzunehmen, was bei Dirlos ist... Ich weiß, die Frau kommt zu Dir, und wahrscheinlichist es, daß Du mich vergißt.
Das Bewußtsein, daß ich es anders hätte machensollen. Ich bin also so langweilig geworden; ich habe Dich jaeinfachsten geliebt, habe mich mit keiner großen Listbemüht, Dich zu verführen. Ich war so beeindruckt von Dir,von all dem, was Du mit mir gemacht hattest... Ob das alles fürDich eine Frage des sinnlichen Genusses war, ob die leidenschaftlicheLiebe, die ich Dir entgegenbringe, für Dich nur ein Mittel zumZweck war? Was sind Deine Gefühle zu mir?
Ich frage mich, ob ich nicht irgendeinen Fehler gemacht habe, denich nicht mal gemerkt hätte... Hast Du meinen Mangel anEifersucht als Mangel an Interesse interpretiert? Ich kann mich genauan einige Situationen erinnern, wo wir uns durch unsere wortloseSprache nicht verstanden hatten, wo Du etwas dachtest, undemotionnell darauf reagiertest, was ich ganz anders gemeint hatte...
Ich zweifle an etwas, was die Grundlage meines Lebens ist; anmeine Beziehung mit Dir, in die ich mich hineingelebt hatte, um dieich aus meinem früheren Leben einfach so starb, um die ich allesließ; ich zweifle an die Zukunft dessen, was wir in diesemMonaten entwickelt haben. Ist es Vergangenheit? Sehe ich Dich garwieder? Ich werde verrückt wenn es nicht geschieht. Ichverkrafte keine Trennung.
Ich werde warten, egal wie lange es dauern soll. Aber ichinvoziere Dich jeden Tag. Mein Kopf, mein Bewußtsein, meinegesamte Energie ist bei Dir.
Ich kann stundenlang liegen; ich wache auf und versuche weiter zuSchlafen. Ich versuche, von Dir zu träumen. Ich masturbiere unddenke dabei an Scenen, die ich noch nicht so lange her real erlebte;dann ein weiteres Mal, und noch eins. Bis meine Klitoris wund ist.Aber dadurch kann ich mich in einen schlaf ähnlichen Zustandversetzen, und versuche, so lange wie möglich bewußtlos,gefühllos zu liegen. Ich will nicht wach sein, ich will nichtleben, wenn ich nicht weiß, wofür ich lebe. Ich wachejeden Morgen auf und will nicht mehr.
Manchmal kommt ein Traum, eine Erwähnung Hamburgs, eine EckeDeines Mantels, ein Strahl Deiner Energie... Ich suche Dich um sostärker, liege, suche den Schlaf, der nach 14 Stunden Ruhe nichtmehr kommt. Die Sonne scheint heller hinter den Vorhängen, aberich will meinen Traum, den astralen Kontakt zu Dir.
Manchmal lege ich mich hin, versuche, aus meinem Körperherauszukommen, und visualisiere, wie meine Seele nach Hamburgfliegt, sich vor Deiner Wohnung anhält und hereinkommt... Ichversuche, wahrzunehmen, was bei Dir geschieht.... Danach bin ichbesonders leer, besonders kraftlos, als mich mein Körper, meinLeben, mein Überlebenstrieb nachholen. Dann beißt sich derHunger fester in meinen Magen hinein und ich stehe auf wenn es schonder späte Nachmittag ist.
Ich rufe Dich mit meiner gesamten psychischen Energie; aber ichgehe nicht an das Telephon.
Ich bin in diesen Krisen unfähig, in meine Werkstatt zusteigen; ich habe keine Inspiration, keinen Konzept, und nicht diegeringste Konzentration. Ich fand aber heraus, wie ich mich ausdiesem Zustand zwischen Leben und Tod wieder heraus manövrierenkann.
Ich nehme einiges von dem Zubehör, das bereits da ist,feßle mich, schließe besonders enge Korsett um meinenOberkörper; rufe Deine Stimme, die mir allerlei Befehle gibt,denen ich folge; Schmerz steigert die Intensität meinerEmpfindungen; in meinem autistischen Film erfahre ich Dich auch wennDu physisch nicht anwesend bist; als ich in diesen Sessions komme,befreie ich mich sofort danach und entspanne mich einige Augenblicke;dann bereite mir einen Kaffee und gehe in den Garten, genießedie Natur und die Sonne. Und das Leben geht weiter.
Ich dachte letztens, ich soll wirklich aufpassen, den Kontakt zumeinem Körper nicht zu verlieren. Ich habe mehrere Kilosabgenommen; dünn wie ich schon war, wirke ich jetzt etwas zuskelett ähnlich, nicht sehr attraktiv. Mein Busen ist kleinergeworden. Ich bin oft ganz schon schmutzig, das Haus ist voller Staubund ich habe keine Motivation um es zu putzen. Dabei bin ich schondrei Wochen hier. Wie lange noch? Es zu putzen würde bedeuten,es würde sich gar lohnen, es zu putzen; und ich will eiligstzurück. Also hänge ich herum, immer in den selbenschlampigen T-Shorts, meine Haare ungewaschen, meine Füßeschwarz, meine Zähne klebrig vor Mangel an Pflege; ichvernachlässige mich regelrecht. Als ich nach demwöchentlichen Baden meine Haut mit einem Roh Strickhandschuhabreibe, bleiben schwarze Teilchen daran kleben. Meine Fingern sindauch schwarz und spröde, und die Haare um mein Geschlechtstechen. Mir ging es besser bei Dir.
Ich fühle mich so krank, ich sehe die Symptome eines Mangelsan Motivation zum Leben... Ich kann meine Gedanken gar nicht mehrbeherrschen. Manchmal benehme ich mich konstruktiv, koche mir etwas,räume ein bißchen das Chaos auf, was um mich ist, unddabei denke ich an die Rückkehr zu Dir, die Du mir dochversprochen hast; dann ist alles normal, zwar hart, aber richtig;dann wachse ich meiner Prüfung entgegen. Oder ich finde michrecht blöd, mich in diesem Maß manipulieren zu lassen,blöd, derart hörig zu sein, dumm, Dir noch zu glauben,jetzt, wo Du Dir offensichtlich eine andere Geliebte gewählthast. Es steigt Arger in mich, ein Arger auf mich selbst, einHaß auf meine Milde, und ich wünsche mir, ich hättemehr Charakter gezeigt und ein größeres Maul. Dann liebeich Dich nicht mehr, fühle mich mißbraucht, ausgebeutet,benutzt, aber nicht geliebt. Ich hasse diese Gedanken am meisten. Estut weh, Dich nicht zu lieben.
Ich fühle mich so verloren, ich weiß nicht, was ichdenken soll; der einzige Anhaltspunkt ist meine Arbeit. Es gibtPhasen, wo ich 16 Stunden nacheinander Hosen, schneiden, anprobierenund verbessern kann. Ich lerne ein neues Fach, ich genieße esauch sehr, dieses Lernen ist etwas gutes für meinen Kopf, dem Dujegliche andere Beschäftigung als Sex verboten hattest. Ichlerne wieder, meine Hirnzellen zu bewegen. Das ist wunderbar. Aberich bin so alleine; und die Arbeit ist das Einzige, was mich von demVerrücktwerden rettet.
Dann bin ich wieder friedlich, und denke über meine LeidenKrisen, daß es unnötige Energieverschwendung ist, sichsolchen Depressionen preiszugeben. Ich sehe ein, wie weit ichvorangeschritten bin, sehe, daß meine harte Arbeit Früchteträgt. Das ist doch der Zweck meines Aufenthaltes hier; ichmuß mich bemühen, ihn zu erfüllen; das tue ich und eswird von Erfolg gekrönt. Aber ich habe keine Kontrolle übermeine Launen, oder meine extremen, widersprüchlichen Stimmungen.Wenn ich mich schlafen lege, weiß ich nie, in welcherAuffassung ich aufwachen werde. Der Morgen ist am schlimmsten.
Schon sieben Stunden sitze ich im Zug, minus zwanzig Minuten, diezwanzig Minuten vor Hamburg, und das Ankommen in diese Stadt ist einHineinfahren in Deine Welt. Die Lichter scheinen Sterne DeinerGalaxie zu sein. Hier und das Poznaner Haus sind zwei Welten anderswie zwei Planeten... Auf beiden bist Du vorhanden, das ist ja nichtdie Frage, doch nun werde ich Dich wieder erleben, Deine Anwesenheitin Fleisch und Geist erfahren... Ich denke auch die ganze Zeit anDich wenn Du fern bist und das weißt Du, das ist ja nicht derUnterschied...
Es ist so, daß die Faden, die ich um meine Brustwarzen band,Deinen Links-, Rechts- und Halt Signalen an Dein Pferdchen nichtentgegenkamen, daß ich alleine immer aufhören konnte, dielaufende warme Dusche an meiner Klitoris zu halten und verlor alleinenie das Bewußtsein dabei.
Das Zeug, das ich jetzt zu Dir fahre... Meisterwerke, zugesägte und gebohrte Metall Stäbchen, flach und zwölfMillimeter breit, in Leder zu richtigen Käfig Kleidermontiert... ein Glück, daß der Zollbeamte sich fürmeine Taschen nicht näher interessiert hat.
Da sind nur schwarze, unmögliche Kleider, Geräte, dieStöckelschuhe imitieren, dieser hautenge Käfig undnatürlich Aiwass... Sie ist schon so lange zusammengerollt, ichprüfe noch nach, ob sie Luft hat. Ich kann sie nicht malstreicheln, die Taschen sind groß und liegen auf demGepäckträger über mir... Es ist so gut, daß Dumir erlaubt hast, sie mitzunehmen, ich habe es nicht gerne, wenn siemich all zulange nicht spürt, es macht mich auch denken,daß Du mich wieder länger bei Dir behalten willst... Ichstelle mir vor, wie Du mich unbeweglich mit ihr alleineläßt, was wahrscheinlich passieren wird... Angst istunvorhanden, ich war ja zwei Monate lang jeden Tag mit ihr. Sie tutmir nichts.
Ich laufe zu Deiner Wohnung. Mein Gepäck wiegt total. Ichhabe Dich vom Bahnhof angerufen und Du hast mir verboten, ein Taxioder einen Caddie zu benutzen und befohlen, es zu tragen. Ich tue wieDu sagst. Langsam schreite ich durch San Georg. Prostituierten stehenherum, es ist nachts, am Hansa Platz sitzen mehrere Gestalten herum,dessen Oberarme umgebunden sind und die sich Spritzen in den Armdrücken.
Ich bin fast da. Neben dem Gewicht der Taschen spüre ich meinHerz schlagen, es ist das einzige, was ich höre und dadurchspüre ich eine Kette gehen, die mich zu Deinen Fenstern zieht.
Die Hure an der Tür grüßt mich, sie hat mich jaoft gesehen; ich grüße sie zurück; klingele. Einzweites Mal. Du öffnest nicht sofort, ich weiß aber genau,Du machst mich einfach warten.
Die Tür geht hinter mir zu, ich fange an, die Treppehochzusteigen wenn Du an der Balustrade erscheinst, sprichst:
"- Halt."
Ich halte an. Schaue auf Dich zu. Du stehst da, Deine Augen in denmeinen: "- Geh auf die Knien." Ich gehe auf meine Knien herunter. "-Steig die Treppe so!"
Du testest mich! Ich tue es, nicht zu langsam, Du beeilst michauch nicht. Unsere Blicke ineinander. Das Feuer Deiner Augen brennt.Heißt das Hypnose? Du streichelst meinen Kinn als ich an Dichvorbeilaufe, in die Wohnung hinein. Das war nur ein Stockwerk.
Ich lasse meine Taschen auf den Boden herunter, stehe auf und wirumarmen uns, Du hältst mich fest an Dich, sagst:
"Lilith... es ist so schön, Dich wiederzusehen..."
Du lachst richtig vor Freude, küßt mich und sagst:
"Schnell, zieh Dich nackt aus!"
Ich lächele und fange sofort an, mich auszuziehen. Ich habenoch kein Wort gesprochen, und schon bin ich wieder da, Dir zumBefehl... Oh, Thomas, das hat auch nie aufgehört... Du holstmeine schwarze Lackschuhe, Du ziehst sie mir an und Du bist zartdabei, küsst meine Füße und meine Ankeln...Küßt mein Schambein - ganz kurz... Stehst wieder auf,sagst: "Zeig, was Du mitgebracht hast!"
Ich schlage vor, als Erstes Aiwass zu befreien. Du stimmst zu undich öffne ihren Sack, fange ihr Köpfchen und nehme sieheraus, hänge ihren Körper um meinen Neck, wie sie esgewohnt ist. Eine Weile halte ich sie an mich, streichle sie, Duschaust uns mit verwunderten Augen an... Dann kriecht sie weg, ihrenneuen Heim zu explorieren... Ich leere meine Taschen auf denZimmerboden.
Erst jetzt bin ich überrascht. Ich habe jetzt viermal soviele Sachen gebracht, als ich bei Dir gelassen hatte, und alles istschrägste SM-Ware. Die Lackkleider. Wir schauen uns alles an,diskutieren dabei, Du freust Dich, wenn ich aus Eigeninitiative einvon Dir bestelltes Modell perfektionniert habe... Am bestengefällt Dir der Ganzkörpermetallkäfig, an den ich dreiWochen gearbeitet habe... Er muß allerdings noch montiertwerden, doch das tun wir alles morgen: es ist schon spät und dieReise hat müde gemacht. Ich dusche und wir gehen ins Bett. DeinKontakt, die Wärme und die Zartheit Deiner Haut, dieLeidenschaft, mit der Du mich liebst, machen mich die Quälen derEinsamkeit vergessen. Erst jetzt kann ich all meine Sehnsuchtfreilassen...
Wenn ich aufwache, liegen wir sehr eng umgearmt... Ich streichleDich, noch im Halbschlaf fangen wir wieder an, uns zu lieben...
Du und Deine Art, stundenlang in mich zu sein, Dich von meinerFreude zu ernähren, ohne selbst zu ejakulieren... Du stehstverspätet auf, eilst zum Büro. Ich schlafe aus. Bleibe nocheine ganze Weile liegen. Ich fühle mich so glücklich, ichbin wieder bei Dir.
Kühl duschen, frühstücken... Ich fange an, denMetallkäfig zu montieren. Aiwass hat sich in eine Ecke gerolltund schläft. In ein und halb Stunden habe ich das Teil fertig.Die Form wartet auf mein Fleisch.
Ich versuche zu lesen, zu schlafen, ja sogar fernzusehen... Ichbin unkonzentriert, unruhig, ich weiß nicht wohin mit mir.Jetzt merke ich, wie sehr ein einziges geringes willkommenstörendes Detail mich beschäftigen kann. Ich räume dasneu mitgebrachte Equipment auf, lege es auf den Tisch im RegalenZimmer hin, packe das aus, war ich bei Dir gelassen hatte.
Am späten Nachmittag fällt die Entscheidung. Esmuß gegen fünf gewesen sein und ging sehr schnell. DieseSorte Spontaneität kannst Du nur loben: ich werde mich erotischfür Dich inszenieren. Ich will weiter nichts anderes als DeinSpielzeug sein, diesen Zustand fortsetzen, der so einmalig zwischenuns entstand, mich fallenlassen in Dich, jede Verantwortungüberlassen. Ich will nicht Deine Freundin sein; ich kann esnicht nach der Konditionierung; ich will Deine geile Hündinsein, Dein perfektes Sexspielzeug, ich muß diesen Ton zwischenuns erhalten...
Ich vertrage keine Freiheit mehr. Masturbation hilft nichtdagegen. Ich überlege die Details. Ich soll machtlos hängenwenn Du kommst; und ich soll leiden, so daß Du diese perfekteMacht hast, mich schlimmer zu quälen, mich zu erleichtern, oder,alles andere als neutral, mich auf meine Befreiung warten zu lassen.
Mein Plan ist so weit. Ich sortiere, was ich brauche. Die Stange,die meine Füße weit auseinander hält; eine Leine, diemeine Arme von Hinten nach oben ziehen soll; einen Knebel von denTieferen; einen Lederanzug, der meinen Körpergewicht eigentlichtragen soll; die kleine Bürste für mein Geschlecht.Brustwarzen Zangen. Ich vorbereite das Bild, hänge den Anzug anden Stamm unter der Decke, hole den Stuhl, von dem ich in vollemEquipement herunter rutschen werde, was meine Arme und Brustwarzenplötzlich, doch unwiderruflich stärker beanspruchen wird,bis Du kommst.
Diese Idee keimt in mich auf und ich muß ihr folgen; es istmeine Pflicht Dir gegenüber, Dir zu gefallen, Dich zuüberraschen. So was kann Dir doch nur sehr gefallen...Außer dem bin ich viel zu erregt, um das zu lassen, gehe diesemGedanke aus dem Wege. Ich muß es tun, es ist stärker alsjedes Zweifeln, stärker als alles andere, ein unwiderstehlicherTrieb.
Da bestätigst Du etwas, ein neuer magischer Zufall findetstatt...
Oh, Thomas, keine 30 Sekunden, bevor ich auf den Stuhlhinaufsteigen wollte, rufst Du an - ich weiß also, ich werdeheute noch die Frau treffen, die jetzt Dein Leben teilt. Du hast dieFeinheit, als Erster nach hause zu kommen, ja euch beide zusammenankommen zu sehen wäre etwas brutal gewesen... Wie Du Dir dasleisten kannst, Sonnenkind... Ich sehe es jetzt, ich habe meineigenes Leben und alles, was ich bin, weit hinter mir gelassen unddas ist der Tod des Eingeweihten. Sterbe täglich! Ich binfaßlos wie Wasser in Dich, tja, welche Illusion einer keuschenFreiheit oder gar Identität kann den Lichtern, die Du bist, auchnur zum Knöchel reichen ?
CURRICULUM VITAE
Geboren am 06.06.1971 in Poznan, Polen
Tätig als Komponistin, Musikerin , Sängerin,Tänzerin, Kostumbildnerin und Schriftstellerin.
Gedicht, Chansons, Roman, Filmund Theaterszenario, Texte fürSchallplatten.
Kreation, Choreographie, Interpretation und Kostüme vonTanzvorstellungen.
Aktivitäten 1995
Tanzinterpretationnen von vier Tarotkarten im Theaterstück "Conte de fée " in Paris.
Kostümen, Accessoires und Fotos Ausstellung. Schlange undFledermaustanz an der Vernissage der Ausstellung " Aux Carrésd´Hélene ", am 14 Dezember in Paris.
Fledermaustanz beim Techno Event bei vollmond am Pokharasee inNepal im September.
Der Roman " Tienne à jamais" in Deutsch geschrieben wurdein französisch, english und polnisch übersetzt.
Gedichtband "Liber 156" verfaßt zwischen 1992 und 1995übersetzt in deutsch, französisch, english, polnisch .
Statisterie im Film " Happy Weekend " im August in Berlin.
Beteiligung an der Reportage über den Fotografen AndréChabot für die deutsche Fernsehensendung "Peep" in der Rolle desSuccubus, herum geisternd auf dem Friedhof " Le Père Lacchaise" im Juli in Paris.
Schlangentanz am Gala Abend " Freiheit, Gleichheit, Geilheit" vonLudwig von Tetzlaff im Juli in Berlin.
Tanzvorfürung am Gala Abend " Exotica" veranstaltet von derBar "Lili la Tigresse" im März in Paris.
UND AUCH...
Trilogie für die Katalanische Gruppe " LA FURA DEL BAU " mitVideoprojektion eines eigene Gedischtes, einem Schlangen undFledermaustanz im September 1994 in Berlin.
Beteiligt an der literarischen Kompilation der Zeitung "CzasKultury" . Gedischte von verschiedenen jungen Autoren der StadtPoznan (polen).
Entwurf und anfertigung des Kostüm der Fledermaus undAufführung des Tanzes in der Discothek "Spacek" in Munster(Deutschland) im Januar 1993.
Co-texterin , übersetzerin des Liedes "Blume" vom deutschenin französisch , Sängerin für die deutsche Gruppe "Einstürzende Neubauten erschienen auf dem Album "Tabula Rasa" imMärz 1991 [und auf dem Album 1992 "Malediction"].
Entwurf und Anfertigung eine Serie von Theaterkostumen für "Le Décameron" von Bocace, Regie von Bepi Guiseppe im August1990
Arbeit mit der Theatergruppe des Gymnasiums " Fenelon" und "LaMaison du Geste et de l´Image" unter der Leitung von JacquesHadjaje , bei der Realisierung von " Légère en Aout"und "Portrait de Famille", zwei Theaterstücke von Denise Bonalund Interpretation einer Rolle in der letzten Vorstellung im CentreGeorges Pompidou im Juni 1990
Entwurf und Realisation einer Modeschau in zusammenarbeit mit Hungim juni 1989 .
Französischer und polnische Übersetzung von "The Book ofLaw" von Aleister Crowley.
[Gestorben am 30 März 1997 in Hamburg.]
[Posthume Veröffentlichung von Gedichten in der Heften "LeMiracle Tatoué", "Alexandre" u.s.w.]
[Anfang 1998 , Erscheinung des Gedichtbandes (übersetzt vonPhilippe Pissier) ÒHuman Woman with Human FeelingsÒ . Ed. On a Faim .B.P. 47, F. 76802 St. Etienne du Rouvray Cedex / France.]
Special thanks to Llys Dana for the corrections.
© Adonaï Orlow.
M'écrirepour me dire tout le bien que vous pensez de moi